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Zuletzt aktualisiert: 10.10.2007 um 13:30 Uhr

Fitness im Büro

Wie betriebliche Fitnessprogramme zum Erfolg werden und wann sogar "No-Sports-Typen" mitmachen.

Fitte Mitarbeiter sind produktiver

Foto © APFitte Mitarbeiter sind produktiver

Angenommen, ein Chef empfiehlt einem Angestellten ein Mittel, von dem beide profitieren. Der Angestellte, weil er sich im Job und außerhalb des Jobs rundum wohler fühlt; und der Boss, weil sein Mitarbeiter kreativer ist, mehr leistet und weniger oft krankheitsbedingt ausfällt. Der Haken an der Sache ist, dass der Angestellte dafür liebgewordene Gewohnheiten ändern muss. Also wird er erst einmal skeptisch sein und die Mauer machen.

Fitte Mitarbeiter kosten weniger. Oder anders angefangen: Dass die oben beschriebenen Benefits, die ein fitter Mitarbeiter (am Fließband genauso wie am Schreibtisch) einbringt, wirtschaftlich greifen, wird von zahlreichen Studien untermauert. Die österreichische Volkswirtschaft könnte sich demnach, wenn alle Erwerbstätigen "ein gesundes und sportlich aktives Leben führen würden", 3,64 Milliarden Euro jährlich ersparen, das hat zum Beispiel das Institut Höherer Studien (IHS) errechnet.

Von einem selber. Im Prinzip kennt das Problem jeder Gesundheits- und Freizeitsportler, der früher anders gelebt hat: Man kann es noch so oft hören, wie toll es ist, fit zu sein, man glaubt es ja auch – aber die Entscheidung, sein Leben umzukrempeln, muss aus einem selber kommen. Und nicht aus unternehmerischem Wunschdenken.

Gesamtpaket. Und trotzdem: Man kann sehr wohl auch eingefleischte "No-Sports-Typen" dazu bringen, etwas für ihre Gesundheit zu tun. "Die Maßnahmen müssen nur möglichst alle ansprechen und richtig verkauft werden", sagt Landauf, "auf die Gesamtpakete kommt es an." Und der erfahrene Coach sagt gleich, wie diese Pakete inhaltlich zu füllen sind:

Punkt 1: Adäquate Maßnahmen für jede und jeden! Beispiel Minipausen: alle eineinhalb Stunden fünf bis zehn Minuten loslassen, sich zurücklehnen, bewusst an etwas Schönes, jedenfalls an etwas anderes als die Arbeit denken. Über den Tag gesehen erhalten diese kurzen Auszeiten nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern erhöhen sie sogar. "Alle Organe folgen einem gewissen Rhythmus. Genauso hat der Mensch alle 90 Minuten ein etwa 15-minütiges Leistungstief. Ein Manager, der zwölf Stunden durchschöpft, ist wie ein Auto, das permanent im roten Bereich gefahren wird." Das rächt sich – im besten Fall "nur" mit einer erhöhten Fehlerquote, je länger der Tag fortschreitet.

Punkt 2: Das Marketing entscheidet. Wie bei jedem Produkt entscheidet auch beim "Fit im Job"- Angebot das Marketing über Absatz oder Ladenhüter. So wie die Werbung die Lust auf fettige Chips weckt, so muss es auch umgekehrt funktionieren: "Es muss geil und cool sein, drei Minuten auf dem Boden zu liegen und richtig zu atmen", meint Landauf. Der Aufzug in der Firma eignet sich zum Beispiel dazu, mit entsprechend schlau gemachten Plakaten bestückt zu werden. Etwa mit solchen, die an den Flüssigkeitsbedarf des Körpers erinnern. Wer diese sieht, wird in der Kantine dann nicht so ohne weiteres am Trinkwasserspender vorbeirennen.


Wissenswert

Seit Mitte der 1990er Jahre gibt es die "betriebliche Gesundheitsförderung" (BGF) als Unternehmensstrategie mit dem Ziel, Krankheiten am Arbeitsplatz vorzubeugen, Gesundheit zu stärken und das Wohlbefinden von Mitarbeitern zu verbessern.

Der Experte

Klaus Landauf ist Mental-trainer und Unternehmens-
berater, arbeitet mit Leistungs- und Hobbysportler.





Bergwetter

In der Obersteiermark ist es dichter bewölkt und auch ein paar Regen- und Schneeschauer sind möglich. Es ist kühl und die Schneefallgrenze steigt tagsüber nur langsam gegen 1500 m Seehöhe an. In den Südalpen lockert es hingegen immer wieder auf und es ist freundlicher. Aber auch dort sind noch einzelne Regen- und Schneeschauer möglich.

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Freizeitwetter

Das Wetter behindert vor allem im Norden noch die meisten Freizeitsportler. Deshalb werden sicherlich manche Mitmenschen eine Sporthalle aufsuchen um dort dem Bewegungsdrang nachkommen. Draußen im Freien sind kleinere Vorhaben zu bevorzugen. Man sollte sich auch wieder wärmer anziehen. Im Süden werden die Bedingungen zum Teil bereits besser sein.

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Ausflugs-Tipps

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Buschenschank-Führer

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Ein Streifzug durch die besten Buschenschänken in der Steiermark.

 

Das große Fitness-ABC

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