Grüßen macht krank
Eine Studie zeigt: Rechtshänder sind anfälliger für Erkältungs- und Grippeerkrankungen als Linkshänder.

Foto © APRechtshänder leben 'gefährlich'
Sich die Hand zu geben ist - zumindest in Europa -
ein weit verbreiteter Willkommensgruß. Für Rechtshänder birgt dieses Begrüßungsritual jedoch auch eine Gefahr in sich. Sie verwenden die rechte Hand nämlich sowohl zum Grüßen als auch für Tätigkeiten, bei
der diese mit dem Mund in Berührung kommt. Dadurch werden Krankheitserreger leichter übertragen. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Erasmus Universität Rotterdam.
Studie. Im Rahmen der Untersuchung wurde festgestellt, dass über einen
Zeitraum von drei Jahren nur 23 Prozent aller Linkshänder an
Erkältung oder Grippe erkrankten. Für ihre rechtshändigen Gegenparts
lag dieser Wert hingegen bei 67 Prozent. Die Erklärung dafür liegt
laut der Studie in dem Umstand, dass sich Personen, bei denen die
linke Hand die stärkere ist, beim Grüßen in aller Regel der
Konvention unterwerfen und die rechte Hand geben. Alle anderen
Tätigkeiten, wie etwa das Mundabwischen, würden jedoch mit links
vorgenommen. Rechtshänder würden alle Bewegungen mit der rechten Hand
ausführen, wodurch häufig Bazillen und Viren übertragen und zu
Erkrankungen führen würden.














