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    Brauchen Muskeln Eiweiß-Shakes? Die Grazer radeln so viel wie noch nie Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Aktiv Nächster Artikel Brauchen Muskeln Eiweiß-Shakes? Die Grazer radeln so viel wie noch nie
    Zuletzt aktualisiert: 26.03.2007 um 16:05 Uhr

    So kommt das Hirn in Schwung

    Wie sogar die Playstation dazu beitragen kann, das Gehirn fit zu halten. Und wie Seepferdchen zur Alzheimer-Prävention beitragen.

    Lebenslanges Lernen ist notwendig

    Foto © APALebenslanges Lernen ist notwendig

    Eines steht fest: So sehr uns launige Gedanken oder Gefühle auch bewegen, diese Art der Bewegung ist unserem Gehirn entschieden zu wenig. Es reicht auch nicht, dass wir es einst in der Schule reichlich mit Lernstoff versorgt haben.

    Ständiges Training. "Das Gehirn ist kein Muskel, der einmal an Stärke gewinnt und dann so bleibt, also nie mehr trainiert werden muss", sagt Reinhold Schmidt, Leiter der Gedächtnisambulanz am LKH Graz und Präsident der Österreichischen Alzheimergesellschaft. Im Gegenteil. "Aktive kognitive Tätigkeit ist unerlässlich. Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass kontinuierliches Lernen das Risiko an Alzheimer zu erkranken senken." Was aber bewegt das Gehirn wirklich so, dass es fit bis ins hohe Alter bleibt? "Fernsehen ist es nicht", schüttelt Schmidt den Kopf. Auch von einmaligen Lernprogrammen rät er ab. "Es reicht nicht, wenn man sich einmal vor den PC setzt, man muss die Übungen schon in das tägliche Leben integrieren."

    Soziale Kontakte. Aktive Denkleistung ist gefragt! Dazu gehören auch Kreuzworträtsel, das Zeitung lesen, Karten spielen, Radio hören oder ein Puzzle zusammen zu setzen. Sogar die Playstation trainiert das Gehirn mehr oder weniger. Das Spielen mit der Konsole bietet ganz nebenbei auch noch weitere Vorteile: Die Reaktionsgeschwindigkeit wird mit der Zeit verbessert, und gemeinsames Spielen bedeutet soziale Aktivität. Und die ist einer der Hauptfaktoren, auf die man in der Alzheimerprävention setzt.

    BIRGIT PICHLER

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