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    Zuletzt aktualisiert: 31.03.2008 um 13:24 Uhr

    Keine Frühjahrsmüdigkeit vorschützen!

    Lichtmangel und Wetterumschwung machen schlapp. Die Serotonin-Speicher müssen nun gefüllt werden.

    Frisch und beschwingt in den Frühling

    Foto © APAFrisch und beschwingt in den Frühling

    Wenn der Winter endlich geht und die Natur wieder erwacht - kommt die Frühjahrsmüdigkeit. Anstatt die ersten warmen Sonnenstrahlen zu genießen, versumpft ein Großteil der Österreicher auf der Couch: 50 bis 70 Prozent der Bevölkerung fühlen sich ausgerechnet im Frühling matt und schlapp. Die Ursachen vermuten Mediziner in Lichtmangel und Wetterumschwung. Die besten Gegenmittel sind garantiert rezeptfrei: Bewegung, frische Luft und vitaminreiche Kost.

    Licht, Licht, Licht. Nach dem Winter sind die körpereigenen Speicher des "Gute Laune-Hormons" Serotonin wie leer gefegt. Um die Versorgung anzukurbeln, braucht der Mensch viel Licht. Im Frühjahr werden die Tage zwar wieder länger. Der Serotonin-Spiegel ist aber gerade jetzt "im Keller", weil die Produktion während der kalten und dunklen Jahreszeit auf Sparflamme lief.

    Wetterumschwünge belasten. Zur hormonellen Krise gesellt sich spätestens im April der permanente Wetterumschwung. Selbst wenig empfindlichen Personen macht es zu schaffen, wenn ihr Kreislauf, Immun- und vegetatives Nervensystem ständig "warm-kalt" kriegen.

    Flottes Gehen, Wechselduschen & Co. Das Patentrezept gegen die Frühjahrsmüdigkeit: Wärme und Sonnenstrahlen wecken die Lebensgeister, am besten beim flotten Gehen oder Joggen. Wechselduschen stärken Herz, Kreislauf und Immunsystem. Ein Saunabad beruhigt die Nerven und regt die hormonproduzierende Nebennierenrinde an - die dann auch mehr Serotonin liefert.

    Aromaöle. Echte Stimmungsaufheller sind auch Aromaöle. Belebend und konzentrationsfördernd wirken vor allem die Düfte von Zitrusfrüchten. Richtige Schlappmacher sind dagegen Nikotin und Alkohol. Zigaretten "killen" die Vitamindepots im Körper. Zu viel "Prozentiges" verhindert einen erholsamen Schlaf.

    Leichte Kost. Zur Abgeschlagenheit am Winterende trägt jedoch auch die falsche - weil meist sehr üppige - Ernährung während der vergangenen Monate bei. Der Start in den Frühling sollte darum mit leichter Kost erfolgen. Das heißt: Viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte.

    Didi Hubmann

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