Keine Frühjahrsmüdigkeit vorschützen!
Lichtmangel und Wetterumschwung machen schlapp. Die Serotonin-Speicher müssen nun gefüllt werden.

Foto © APAFrisch und beschwingt in den Frühling
Wenn der Winter endlich geht und die Natur wieder
erwacht - kommt die Frühjahrsmüdigkeit. Anstatt die ersten warmen
Sonnenstrahlen zu genießen, versumpft ein Großteil der Österreicher
auf der Couch: 50 bis 70 Prozent der Bevölkerung fühlen sich
ausgerechnet im Frühling matt und schlapp. Die Ursachen vermuten
Mediziner in Lichtmangel und Wetterumschwung. Die besten Gegenmittel
sind garantiert rezeptfrei: Bewegung, frische Luft und vitaminreiche
Kost.
Licht, Licht, Licht. Nach dem Winter sind die körpereigenen Speicher des "Gute
Laune-Hormons" Serotonin wie leer gefegt. Um die Versorgung
anzukurbeln, braucht der Mensch viel Licht. Im Frühjahr werden die
Tage zwar wieder länger. Der Serotonin-Spiegel ist aber gerade jetzt
"im Keller", weil die Produktion während der kalten und dunklen
Jahreszeit auf Sparflamme lief.
Wetterumschwünge belasten. Zur hormonellen Krise gesellt sich spätestens im April der
permanente Wetterumschwung. Selbst wenig empfindlichen Personen macht
es zu schaffen, wenn ihr Kreislauf, Immun- und vegetatives
Nervensystem ständig "warm-kalt" kriegen.
Flottes Gehen, Wechselduschen & Co. Das Patentrezept gegen die Frühjahrsmüdigkeit: Wärme und
Sonnenstrahlen wecken die Lebensgeister, am besten beim flotten Gehen
oder Joggen. Wechselduschen stärken Herz, Kreislauf und Immunsystem.
Ein Saunabad beruhigt die Nerven und regt die hormonproduzierende
Nebennierenrinde an - die dann auch mehr Serotonin liefert.
Aromaöle. Echte Stimmungsaufheller sind auch Aromaöle. Belebend und
konzentrationsfördernd wirken vor allem die Düfte von Zitrusfrüchten.
Richtige Schlappmacher sind dagegen Nikotin und Alkohol. Zigaretten
"killen" die Vitamindepots im Körper. Zu viel "Prozentiges"
verhindert einen erholsamen Schlaf.
Leichte Kost. Zur Abgeschlagenheit am Winterende trägt jedoch auch die falsche -
weil meist sehr üppige - Ernährung während der vergangenen Monate
bei. Der Start in den Frühling sollte darum mit leichter Kost erfolgen. Das heißt: Viel Obst, Gemüse und
Vollkornprodukte.














