Produktvergleich - Keine Pestizide in Bio-Gemüse und Obst
Global 2000: Schlechtes Ergebnis für konventionelle Waren - Bio ist klimaschonender

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Biologisches Obst und Gemüse enthält keine Pestizide.
Zu diesem Ergebnis kommt ein stichprobenartiger Vergleich der
Umweltschutzorganisation Global 2000, bei dem Produkte aus
Supermärkten, Diskontern und Biofachgeschäften von der
Lebensmittelversuchsanstalt Wien auf Rückstände untersucht wurden.
Das Ergebnis: In Bio-Obst und Gemüse wurden keine Pestizide gefunden.
Bei den herkömmlichen Waren wies jedoch nur eine Probe keine
Rückstände auf.
Sieben unterschiedliche Pestizide. Bei einer der Paprika-Proben wies das Labor sogar einen Cocktail
von sieben unterschiedlichen Pestiziden nach, so die
Umweltschutzorganisation am Mittwoch in einer Aussendung. Getestet
wurden weiters Äpfel, Vogerlsalat, Paradeiser und Orangen aus
biologischem und konventionellem Anbau. Durch den Kauf von biologisch
erzeugtem Obst und Gemüse schütze man nicht nur die eigene
Gesundheit, sondern schone laut Global 2000 auch die Umwelt.
Grundwasser und Boden würden entlastet, Bio-Produkte aus regionaler
Produktion seien zudem besonders klimaschonend.
Nur Bio ist pestizidfrei. Eine Auswertung aller Global 2000-Tests der vergangenen fünf Jahre
zeige, dass ein Großteil der Proben von herkömmlichen Produkten
Pestizide beinhaltet: Besonders betroffen davon waren Paprika, bei
denen 82 Prozent der Analysen Rückstände anzeigten. Auch bei
Paradeiser (69 Prozent), Orangen (67 Prozent), Apfel (66 Prozent) und
Salat (56 Prozent) fiel das Ergebnis schlecht aus. Bei jedem
dreizehnten Produkt lag sogar eine Überschreitung der gesetzlichen
Höchstwerte vor, so die Organisation. Besonders problematisch sei die
Summenbelastungen, bis zu elf unterschiedliche Pestizidwirkstoffe
wurden in einer Probe entdeckt.














