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    Zuletzt aktualisiert: 05.03.2007 um 12:52 Uhr

    Alles Gute für Ihre Zähne: Wie Sie Biss zeigen

    Warum dreimal Zähneputzen täglich nichts bringt, wie man Paradonditis besiegt und die Zähne bis ins hohe Alter erhalten bleiben: Die Zahnärzte Angelika Rauschl, Gerwin Arnetzl und Rudolf Mossböck klären auf.

    Damit Sie lange von Herzen lachen können

    Foto © APADamit Sie lange von Herzen lachen können

    1. Japanische Forscher machten zuletzt Schlagzeilen mit der Meldung, dass sie nachwachsende Zähne gezüchtet hätten. Vorerst im Tierversuch - wann wird es diese Therapie für Menschen geben?
    Für Zahnarzt Gerwin Arnetzl ist das ein Durchbruch in der Wissenschaft: "Bahnbrechend wie der erste Flug der Brüder Wright. Diese Erfindung kommt für Menschen in den nächsten Jahren aber noch nicht in Frage."

    2. Wo liegen die zukünftigen Schwerpunkte in der Zahnmedizin und der Zahnpflege?
    In der drastischen Verminderung der Keime in der Mundhöhle. Manche Keime können schwere Erkrankungen auslösen.

    3. Welche Neuerungen in der Zahnmedizin haben sich heute bewährt?
    "Gut 'eingebürgert' haben sich Implantate, die man relativ schnell belasten kann. Dabei setzt man ein Implantat und darauf eine provisorische Krone oder Brücke. Die Implantate bestehen aus Titan, wobei die Oberfläche dieses Titanpfeilers, der in den Knochen hineinkommt, besonders behandelt wird. Etwa mit einer Säure-Ätzung der Oberfläche, mit Plasma-Strahlen, oder mit einer Art Sandstrahlen. Dabei geht es darum, die Oberfläche mikro-retentiv zu machen, also möglichst viele Angriffspunkte für die Zellen des Knochens, der sich daran anlagern sollte, zu bilden", erklärt Rudolf Mossböck.

    4. Ist Karies eigentlich ansteckend?
    "Karies ist eine Wohlstandsinfektionserkrankung, die wie ein Grippebakterium übertragen wird", so Arnetzl. Zum Beispiel, wenn ein kleines Kind den Löffel der Mutter abschleckt. Wer viele versteckte Zuckerformen aufnimmt - etwa mit Weißgebäck, Cola, Ketchup - füttert die Keime. Der Zucker unterstützt den Stoffwechsel der Karies-Bakterien.

    5. Putzen elektrische Zahnbürsten besser - und was bringen Schallwellen-Zahnbürsten?
    "Elektrische Bürsten putzen besser", urteilt Zahnärztin Angelika Rauschl. "weil sie doppelt so viel Zahnbelag entfernen können wie eine normale Bürste." Schallwellen-Zahnbürsten seien ratsam, wenn man nicht auf das Putzgefühl einer Hand-Zahnbürste verzichten möchte. Der Kopf ist dem einer Hand-Zahnbürste nachempfunden. Patienten, die fester putzen, aber empfindliche Zähne und frei liegende Zahnhälse haben, sind damit besser beraten. Übrigens: Für die gründliche Zahnpflege benötigt man Zahnseide.

    6. Auf welchen Wirkstoff sollte man bei Zahnpasten achten?
    In neuen Studien werden vor allem Zinn-II-Fluoride erwähnt, die gut remineralisieren (für die Härtung des Zahnschmelzes).

    7. Es gibt verschiedene Theorien zum Zähneputzen - welche sollten wir befolgen?
    Die lange propagierte These "Dreimal täglich zwei Minuten" halten alle unsere Experten für nicht gut - allein schon aufgrund der Tatsache, dass man beim Zähneputzen 128 Zahnflächen zu säubern versucht. Was pro Fläche eine gute Sekunde ausmachen würde. Zum Zweiten sollte es eine klare Trennung geben: Zwischen dem Säubern von Speiseresten und dem tatsächlichen Zähneputzen. Das Säubern nach einer Mahlzeit ist anzuraten - das echte Zähneputzen sollte - ein- bis zweimal täglich - jeweils länger als zwei Minuten dauern.

    8. Ist Paradonditis im fortgeschrittenen Stadium heilbar?
    "Es ist nie zu spät", macht Rauschl Hoffnung. "Bei systematisch durchgeführter Behandlung und ständiger Überwachung kann man zumindest eine günstige Beeinflussung erzielen."

    9. Ist die Wirkung zuckerhältiger Limonaden so schlimm wie behauptet?
    Es ist bekannt, dass Säuren die Zähne angreifen, sie bröckeln regelrecht ab, es kommt zu einer Entmineralisierung des Zahnschmelzes. "Man kann bei einer Untersuchung sehen, ob einer ein professioneller Cola-Trinker ist", analysiert Mossböck.

    10. Wie schützt man sein Zähne bis ins hohe Alter?
    Mit dem richtigen Pflegeprogramm - und einem Besuch alle sechs Monate beim Zahnarzt.

    DIDI HUBMANN

    Ernährung

    "Kein Essen schützt gezielt vor Karies" so Rauschl. Wichtig sei eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung sowie Nikotin-Verzicht. Vitamin C ist gut für den Collagenaufbau im Wachstum und den Zahnhalteapparat. Spurenelemente wie Fluor sind wichtig!

    Kaugummi

    Ein zuckerfreier Kaugummi nach einer Nasch-Session kann auch ein bisschen helfen: Der Zuckerersatzstoff Xylitol setzt dem Stoffwechsel der Kariesbakterien zu, der Kaugummi regt den Speichelfluss an.

    Zahncreme

    Bei Zahncremen sollte man darauf achten: Jene Pasten, die spür- wie hörbar (knirschen!) grobe Teilchen besitzen, scheuern stark - sie eignen sich eher zum Entfernen von Verfärbungen, nicht zum täglichen Putzen.

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