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Die Sieben-Minuten-Lüge Mölltaler Gletscher: Dem Frühling ein Schnippchen schlagen Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Aktiv Nächster Artikel Die Sieben-Minuten-Lüge Mölltaler Gletscher: Dem Frühling ein Schnippchen schlagen
Zuletzt aktualisiert: 30.08.2012 um 13:06 UhrKommentare

Wie viele Kohlenhydrate ein Sportler wann braucht

Grundsätzlicher Bedarf

Die empfohlene Menge der Kohlenhydratzufuhr liegt bei 6 bis 10 g/kg Körpergewicht.
Beispiel: Eine 70 kg schwere Person mit einem Bedarf von 8 g pro Kilogramm Körpergewicht soll am Tag 560 g Kohlenhydrate essen.
Zur Orientierung: Eine Banane enthält 25 g Kohlenhydrate, 1 Scheibe Brot enthält 45 g Kohlenhydrate, 2 Semmelknödel enthalten 60 g Kohlenydrate.

Geeignete Kohlenhydratquellen bei körperlicher Belastung

Außerhalb des Trainings und Wettkampfs sollten Polysaccharide bevorzugt werden – also komplexe Kohlenyhdrate, die reichlich Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe enthalten.

Dazu zählen:

  • Vollkornprodukte (z. B: Nudeln, Brot, ...)
  • Hülsenfrüchte (Bohnen, Kichererbsen, ...)
  • Gemüse, Obst, Kartoffeln
  • Ungezuckertes Müsli (am besten selbst gemischt)

Die letzten 3 bis 4 Tage vor dem Wettkampf sowie auch nach dem Wettkampf empfehlen sich kohlenhydratreiche Gerichte in Kombination mit kaliumreichen Lebensmitteln und Eiweiß. Kalium fördert die Einlagerung von Glykogen in den Muskel. Zu den wichtigsten Kaliumlieferanten zählen Obst und Gemüse. Ideal sind 4 bis 5 kleine, kohlenhydratreiche und fettarme Mahlzeiten am Tag.

Am Tag der körperlichen Anstrengung: Kurz vor längeren und intensiven Belastungen (Training, Wettkampf) ist es von Vorteil, leicht verdauliche Kohlenhydrate, wie zum Beispiel weißer Toast, weißes Brot, weiße Nudeln, Fruchtsäfte oder Reisgerichte zu essen. Die Muskelglykogenspeicher werden dabei geschont und gleichzeitig voll aufgefüllt. Weil ein voller Magen Training oder Wettkampf behindert, sollte 90 Minuten davor nichts mehr gegessen werden.

... und gleich nach dem Wettkampf:

Weil die Kohlenhydratspeicher nach dem Sport geleert sind, sollten sie bis zu einer Stunde nach der Belastung wieder aufgefüllt werden. So werden die Glykogenspeicher vergrößert und es kommt zu einer Leistungssteigerung. Die Speicherkapazität von Glykogen liegt im Durchschnitt bei 400 g. Mit entsprechendem Training und einer kohlenhydratbetonten Ernährung, besonders gleich nach dem Training, können diese Reserven auf 750 g gesteigert werden.

Nach dem Sport eignen sich einfache Kohlenhydrate wie zum Beispiel: Sportgetränke, Bananen, Kartoffeln, weißes Gebäck, Trockenfrüchte, Honig, Energieriegel, Fruchtsäfte.


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