Sonnenbrandgefahr bei heller Haut schon morgens

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Hellhäutige Menschen können sich im Hochsommer schon morgens um 09.00 Uhr oder noch am späten Nachmittag um 17.00 Uhr einen Sonnenbrand holen. Ihr Hauttyp ist so sonnenempfindlich, dass sie schon bei der geringster UV-Bestrahlung verbrennen.
"Wer einen keltischen Hauttyp hat mit hellen Haaren und Augen und nie richtig braun wird, sollte immer vorsichtig sein", sagte Gertraud Kremer vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen in Berlin. "Nach 18.00 Uhr ist das Risiko aber nicht mehr so hoch." Je tiefer die Sonne steht, desto ungefährlicher werde es.
Die Sonnenempfindlichkeit hängt außerdem davon ab, wie gut die Haut schon an die UV-Strahlung gewöhnt ist. "Wer immer viel im Garten arbeitet und dadurch vorgebräunt ist, für den ist der Freibadbesuch im Hochsommer um 09.00 Uhr relativ ungefährlich", erklärt Kremer. "Sitzt jemand dagegen sonst immer nur im Büro und will dann einen schönen Sommertag nutzen, geht das schief." Grundsätzlich besser geschützt als besonders hellhäutige sind Menschen mit mediterranen Hauttyp sowie dunkleren Haaren und Augen.
"Der Sonnenstand ist zwischen 12.00 und 15.00 Uhr am höchsten, und damit auch die UV-Strahlenbelastung", erläutert Kremer. Zu dieser Zeit sollte jeder die Sonne meiden. Zu allen anderen Tageszeiten müssen sich vor allem die Empfindlichen besonders mit Sonnenschutzmitteln oder Sonnenschutzkleidung schützen - etwa aus Seide oder Funktionstextilien. Menschen mit Glatze setzen am besten immer eine Kopfbedeckung auf.














