Fahrradverleihsysteme in 18 EU-Ländern getestet

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Zahlreiche internationale Städte haben öffentliche Fahrradverleihsysteme. Der ÖAMTC hat gemeinsam mit seinen Partnerclubs 40 Systeme in 18 europäischen Ländern getestet. Darunter auch zwei Systeme in Österreich: "Citybike Wien" und "nextbike" in St. Pölten. Beide Anbieter wurden mit "gut" bewertet.
Negativ fiel in Wien die verhältnismäßig geringe Stations- und Räderdichte auf. Auch die fehlende Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz wurde von den Testern bemängelt, berichtete der ÖAMTC.
Von den 40 Verleihsystemen schnitt nur eines mit der Bestnote "sehr gut" ab. Als Testsieger ging das System "velo'v" im französischen Lyon hervor. Dort gibt es 343 Stationen mit 4.000 Rädern, die ganzjährig rund um die Uhr verfügbar sind, berichtete ÖAMTC-Verkehrstechniker Markus Schneider. Pluspunkte sammelte der Anbieter auch durch Komfort und Bedienungsfreundlichkeit.
Überraschend schwach schnitt die Fahrradnation Niederlande ab. Drei Testkandidaten fielen dort mit "sehr mangelhaft" durch. Die "OV-fiets" in Utrecht, Amsterdam und Den Haag konnten in keiner Kategorie überzeugen. "Weder Anzahl der Stationen und Räder, noch Komfort oder Bedienung sind für eine einfache allgemeine Nutzung ausreichend", betonte Schneider. 23 der 40 getesteten Systeme bekamen ein "gut", elf ein "ausreichend" und zwei ein "mangelhaft".
Die Ergebnisse der österreichischen Testkandidaten "nextbike" in St. Pölten und "Citybike Wien" in der Bundeshauptstadt waren ähnlich überzeugend. Das Plus für das Wiener System war die ganzjährige Nutzbarkeit und die Verfügbarkeit rund um die Uhr. Auch die gute Information an den Stationen und im Internet wurden positiv bewertet. "nextbike" bekam Abstriche für die eingeschränkte Verfügbarkeit von 20. März bis 15. November. Außerdem gibt es eine geringe Räder- und Stationsdichte.














