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    Zuletzt aktualisiert: 11.05.2012 um 15:00 UhrKommentare

    Entfaltete Mobilität auf dem Klapprad

    Falträder sind nicht nur cool und praktisch, ausgereifte Modelle fahren sich auch wie "Große". Voraussetzung für den Fahrspaß, den man immer dabei haben kann: Man achtet dabei auf Qualität und probiert sie vor dem Kauf aus.

    Edelfalter: Räder wie das Tern Verge S11i sind tourentauglich und eine praktische Alternative

    Foto © GrötschnigEdelfalter: Räder wie das Tern Verge S11i sind tourentauglich und eine praktische Alternative

    "Cool", rufen die Kids am Straßenrand, "schau, was der für ein cooles Radl hat!" Ja, das "Tern Verge S 11i" fällt auf: Chromteile und ein Scheinwerfer wie US-Straßenkreuzer aus den 60ern, 11 Gänge, Korkgriffe. Nur: Es fährt sich besser als ein alter Chevy. Und: Man kann es mit ein paar Handgriffen falten und dann auch im Kofferraum von Normalautos à la Golf & Co. verstauen.

    Tern ist eine neue Marke der unterschätzten Gattung der Falträder. Seit good old "Puch Mini" hält sich das Vorurteil, Falt- oder Klappräder seien 1. faltkompliziert und 2. fahrschwach. Das traf beim Minirad 90-prozentig zu, doch seither ist da kein Faltscharnier auf dem anderen geblieben.

    Qualität

    "Das Faltrad von heute ersetzt vielen ein normales Rad, man muss nur das maßgeschneiderte Modell finden. Ab 400 Euro gibt's Qualität", sagt Edmund Bartsch vom süddeutschen Faltradprofi "Rad-Häusl". Sein Tipp: Probefahren. Bei Spezialisten wie Radsport Weninger in Graz oder der Fahrradcooperative in Wien ist das möglich, dann kann man auch gleich das Falten trainieren. Das ist schnell erlernt, auch mithilfe von Youtube-Videos.

    Foto

    Foto © faltraeder.com

    Falträder kommen meist in einer praktischen Tragetasche daher ...Foto © faltraeder.com

    Wer sich mit dem Thema auseinandersetzt, merkt bald: misstraue Billigangeboten. "200-Euro-Räder aus dem Baumarkt sind ein Topfen", sagt der Klagenfurter "Mountainbiker"-Chef Hans Riedl. "Viele unserer Kunden sind Autofahrer, die unterwegs mobil sein wollen."

    Das ist ja der Reiz des "Falters". Man reist mit dem Auto, benötigt keinen Radträger und entfaltet unterwegs das Rad. Man kann sich bei Ausflügen auch vom Partner "absetzen" lassen und heimradeln oder eine Strecke mit Öffis fahren, die andere mit dem Faltrad. Konditions- und Blutwerte werden es danken.

    Für den Urlaub

    Die Fahrperformance ist bei ausgereiften Modellen knapp am Großrad. Mit dem 11-Gang-Tern oder dem 24-Gang-Birdy sind auch anspruchsvolle Touren ein Vergnügen, die Übersetzung entspricht ja Großrädern. Das Brompton, nun auch mit höherem Komfortlenker, macht großstadtmobiler. Im Urlaub: vom Quartier in den Ort natürlich mit entfalteter Mobilität. Bei unklarer Wetterlage: mit dem Faltrad losfahren - bei Regen in Taxi oder Öffi umsteigen.

    Und es gibt immer mehr Connaisseurs, die auch Zweitausender für den Edelfalter nicht scheuen: Scheibenbremsen, Spezialfederungen und -schaltungen, bei Riese & Müller (Birdy) kein Problem. Brompton bietet pfiffige Extras und tolle Farben, Dahon und Tern haben top Sondermodelle im Programm. Diese vier Marken decken etwa 95 Prozent unseres Marktes ab.

    Sogar Weltumradler schätzen - wegen des Transportiervorteils - Falträder. Vor Jahren am Col de la Bonette, Europas höchstem befahrbaren Alpenpass: Auf 2900 Metern parkt zwischen Motorrädern ein voll bepacktes Brompton. Die Dinger sind ja robust gebaut: "Das ist Spitzenqualität, mit der gibt's nie Probleme", weiß Andreas Wang von "Zweirad Samonig". Probleme kann's nur mit Langfingern geben - und dagegen hilft ein hochwertiges Schloss.

    HEINZ GRÖTSCHNIG

    Vorteile

    • Macht mobiler, man fährt öfter Rad
    • Rad ist im Auto immer dabei, blicksicher im Kofferraum ohne Radträger
    • Kein Keller? Rad in Büro/Wohnung abstellbar
    • In Öffis, Zügen gratis mitzunehmen
    • Ideal für Pendler/Urlaub
    • Fahreigenschaften fast wie Großräder
    • Leichter als große Räder
    • tiefer Einstieg (ideal für Ältere!)

    Nachteile

    • verhältnismäßig teuer in der Anschaffung
    • durch kleinere Räder mehr Kreiselkräfte, dh in schnellen Kurven nicht so stabil
    • kleine Räder anfälliger für Hindernisse
    • Billigfalträder bieten wenig Fahrfreude
    • wenig Probefahrmöglichkeiten

    Deutsche Qualität

    "Gefedert Radfahren" ist der Slogan des deutschen Herstellers Riese & Müller. Auch die Falter "Birdy" und das kleinere "Frog" sind vorne und hinten gefedert und deshalb besonders fahrstabil. Faltvorgang etwas komplizierter als bei anderen Marken, aber tolle Fahrperformance und sehr hochwertig. Bis 24 Gänge (auch Rohloff-Schaltung), 10-14 Kilo, als "Birdy Hybrid" (Foto) mit BionX-E-Antrieb, viele Extras, Farben, auch Offroad-Modelle. Preis: Birdy ab 999, Hybrid ab 3669 Euro.

    Der Kultfalter

    Handarbeit aus England: Das Brompton gilt als Kultfaltrad. Keines lässt sich besser und kompakter falten, es passt in den kleinsten Kofferraum (oft passen sogar zwei hinein). Drei Modelle, viele Farben, bis zu sechs Gänge, viel Zubehör. Gewicht: 9–13 Kilo, ab 999 Euro

    Das Meistverkaufte

    Die US-Marke Dahon hält 220 Faltradpatente und ist mit 34 Modellen Weltmarktführer. Dahon steht für gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.Gut zu fahren, einfach zu falten,mit 20-Zoll-Rädern (Foto) gefaltet aber etwas größer. Gibt's auch mit Rücktritt. Für Kleinwagenbesitzer empfehlen sich deshalb das "Curve" und das neue "Jifo". Gewicht: 8,5–14 Kilo, Schaltung bis 24 Gänge. Ab 429 Euro (Dahon Eco, 7-Gang). Vertrieb derzeit über EHS.

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