Keine Angst vor dem Mountainbiken
Mut kann man nicht kaufen, aber sehr wohl antrainieren. Schließlich kommen auch Radfahr-Profis nicht mutig auf die Welt, sondern üben, wie man mehr Selbstvertrauen bekommt. Wie das funktionieren kann, haben wir hier in zehn Tipps zusammengefasst ...

Foto © Tarei - Fotolia.comAugen zu und durch? Angst kann auch ein wichtiges Warnsignal sein ...
Martin hat es in seiner Anfangszeit als Mountainbiker einmal wild überschlagen – seitdem kommt Springen für ihn nicht mehr in Frage. Eva empfindet sich auf Soloausflügen auch bergab keineswegs als ängstlich – aber mit ihrem Freund Frank fährt sie nur dem lieben Haussegen wegen mit, weil er ihr bergab allzu gern demonstriert, was Tempo heißt. Ja, und Uli ist an sich ein sehr guter Biker, aber bei nassem Wurzelwerk macht es bei ihm "Klick" – und er steigt ab, selbst wenn seine Kollegen über die Passage noch locker drüberfahren.
Jeder, der mit dem Bike ins Gelände fährt, kennt die Situation, wenn auf einem Singletrail knapp am Abgrund oder auf einer gefährlichen Abfahrt der Kopf die Herrschaft über den restlichen Körper übernimmt: Man fühlt sich auf einmal total unwohl, zweifelt am eigenen Können, denkt nach, was alles passieren kann. Damit ist es mit der runden Linie und der Lockerheit dahin, sind fahrtechnische Selbstverständlichkeiten plötzlich beim Teufel.
Mentale Stärke
Trotzdem trainieren viele Hobbybiker zwar Kondition und Kraft, aber nur wenige arbeiten gezielt an ihrem Mut, an ihrer mentalen Stärke, um in Grenzsituationen kühlen Kopf zu bewahren. Weil das nach Meinung vieler sowieso nebenbei passiert und mit der Routine auch die Angst verschwinden sollte. Das stimmt aber nur zum Teil, sonst würden nicht gerade die Profis bewusst daran arbeiten, Ängste zu überwinden.
Wie das funktionieren kann, haben wir hier in zehn Tipps zusammengefasst:
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