Abnehmprogramme: Top oder flop?
Trennkost, Atkins-Diät & Co: Welche derzeit gängigen Methoden zum Abnehmen sinnvoll sind - und von welchen man die Finger lassen sollte.

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Schlank im Schlaf
Morgens kohlenhydratlastig
essen, Mittag ist Mischkost
angesagt, am Abend wird völlig
auf Kohlenhydrate verzichtet. Dazu wird
Wert auf viel Schlaf gelegt.
Urteil: Sport und Vollwerternährung
spielen eine große Rolle. Erfolgreich,
weil der Insulinspiegel niedrig gehalten
wird.
Weight Watchers
Lebensmittel werden
in einem Punkte-System geordnet.
Für jeden wird individuell ermittelt,
wie viele Punkte er essen darf. Ständige
Kontrolle durch Treffen.
Urteil: Positiv: Es gibt keine Verbote,
hohe Motivations- und Erfolgsquote.
Glyx-Diät
Der glykämische Index ist
ein Maß für die Wirkung von Lebensmitteln
auf den Blutzuckerspiegel. Lebensmittel
mit einem geringen Glyx-Index
bewirken einen langsamen und geringeren
Anstieg der Blutzuckerkurve und
eigen sich daher für eine figurbewusste
Ernährung.
Urteil: Gute Methode, Vollwerternährung
spielt eine wichtige Rolle.
Alternate day fasting:
Dabei wird
(mehrmals pro Woche) durch bewusstes
Essverhalten eine Kalorienreduktion
von 20 bis 40 Prozent erzielt.
Urteil: Wichtig ist dabei die Zufuhr von
Mineralien, Vitaminen und ausreichend
Flüssigkeit. Gute Methode, da nachhaltige
Umstellung der Essgewohnheiten.
Ich bin dann mal schlank
Viel
Bewegung, viel Obst und Gemüse, aber
eine ausgewogene Mischkost. Dazu gute
Tipps, wie man versteckte Fette und
Zucker erkennt und wie man sich immerwieder
motiviert.
Urteil: Ein motivierendes Programm in
Buchform, das nicht zu Unrecht auf der
Bestsellerliste stand.
die fit10-Methode
Durch die vier- bis
sechsstündigen Pausen zwischen
den maximal drei Mahlzeiten wird die
Fettverbrennung angekurbelt. Dazu
konkrete Ernährungsberatung. Verlangt
in Kombination mit Bewegungsprogramm
doch ziemliche Disziplin.
Urteil: Wer unter Anleitung einer Ernährungswissenschafterin
sicher abnehmen
will, für den sind die Kosten
von 228 Euro gut investiert.
Trennkost
Dabei gilt es, Eiweiß und
Kohlenhydrate niemals gleichzeitig zu
sich zu nehmen – was im Alltag nur
schwer umsetzbar ist. Rund 80 Prozent
der Nahrung sind Obst und Gemüse.
Urteil: Es ist nicht erwiesen, was die
Trennung von Eiweiß und Kohlehydraten
für die Figur bringen soll. Außerdem
können Mangelerscheinungen auftreten.
Atkins-Diät
Kohlenhydrate (auch
aus Fruchtzucker, also Obst) sollen vom
Speiseplan gestrichen werden. Fett und
Eiweiß sind unbeschränkt erlaubt.
Urteil: Hände weg – viel zu einseitig! Zudem
zu fettreich – die Gefahr sind hohe
Cholesterinwerte.
Metabolic
Es wird per Blutanalyse ein
Ernährungstypus ermittelt und danach
eine Liste erstellt, welche Lebensmittel
erlaubt und welche verboten sind.
Urteil: Es fallen ordentlich Beratungskosten
an – im Gegenzug gibt es aber
keine fundierten Studien, die den nachhaltigen
Erfolg dieser Methode bestätigen.
Hollywood-Diät
Auch hier eine
Trennung von eiweiß- und kohlenhydrathältigen
Lebensmitteln, auf dem Speisezettel
stehen vor allem Proteine.
Urteil: Rascher Gewichtsverlust – aber
durch die geringe Kalorienanzahl schaltet
der Körper auf Notprogramm – und
der Jojo-Effekt ist vorprogrammiert.
Schrothkur
Dieses Naturheilverfahren
sieht Trink- und Trockentage vor;
Ziel der mehrwöchigen Kur ist die Entgiftung
des Körpers.
Urteil: Eine Mangeldiät,durch
den Verzicht
auf Proteine kommt es zu Leistungsabfall.
Wird von Medizinern als gesundheitsschädlich
abgelehnt.
Dukan-Diät
Zu hoher Eiweißanteil, zu
wenige Kohlenhydrate, Obst und Gemüse
sind nur eingeschränkt erlaubt, Bewegung
und Sport spielen keine Rolle.
Urteil: Hände weg, urteilen die Experten,
viele Tipps von Dr. Pierre Dukan
sind überhaupt nicht nachvollziehbar.
Zitronensaft-Kur
Erlaubt sind täglich
nur zwei bis drei Liter Wasser mit Zitronensaft
und Ahornsirup.
Urteil: Völlig unsinnig und verantwortlungslos.














