Naturparks locken im Jahr 700.000 Besucher
Landschaften auf dem Dobratsch und am Weißensee gewinnen an touristischer Bedeutung, was die zehn Millionen Nächtigungen und 144 Millionen Euro Wertschöpfung zeigen.

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Vor zehn Jahren wurde der Naturpark Weißensee ins Leben gerufen, 2006 wurde Kärntens zweiter Naturpark auf dem Dobratsch gegründet. Anlass genug für Naturparkreferent Uwe Scheuch sowie Vertreter der Parks und der Alpenstraßen, Bilanz zu ziehen und in die Zukunft zu blicken, wobei besonders auf die touristische Bedeutung und die Wertschöpfung für die Regionen hingewiesen wurde.
Ein prägnantes Beispiel ist der Dobratsch, wo man mit ein paar hundert Besuchern begann. Heute fahren allein über die Villacher Alpenstraße jährlich 100.000 Autos, was sich mit Einnahmen in der Höhe von 400.000 Euro zu Buche schlägt. Rechnet man pro Pkw zwei Insassen, so kommt man auf 200.000 Besucher. Am Weißensee, wo man 500.00 Besucher im Jahr zählt, setzt man künftig auf sanfte Mobilität. Geplant ist ein zentraler Parkplatz, von dem aus die Gäste mit dem Shuttlebus oder dem Schiff in den Naturpark gelangen.
Naturparks sind zwar keine extra ausgewiesenen Schutzgebiete, eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt bedarf aber der Rücksichtnahme. Und so ist bei steigenden Gästezahlen die Besucherlenkung eine Herausforderung. Natur- und Landschaftsführer sollen verstärkt eingesetzt werden, um den Besucherstrom behutsam durch die Parks zu führen.















