Die Apps im Test
Smartrunner
Die Kosten: gratis
Der Test: Die App wirbt damit, das
Gleiche zu können wie runtastic, das allerdings
gratis. Und wenn runtastic auch
eine Spur umfangreicher ausgestattet ist,
so stimmt das im Großen und Ganzen tatsächlich.
Der größte Unterschied liegt allerdings in
der Stabilität der App: Während bei runtastic
alles schnell und ohne Verzögerungszeiten
anwählbar ist, reagiert der
Smartrunner deutlich langsamer und ist
im Testbetrieb sogar einige Male abgestürzt.
Runkeeper
Die Kosten: gratis
Der Test: Sehr einfach zu bedienen. Wie
bei Runtastic lassen sich eine Menge an Informationen
während des Trainings durchsagen.
Durch Antippen der Trainingszeit kann
man die Infos jederzeit abrufen und muss
nicht auf das Ende des eingestellten Intervalls
warten. Ein Merkmal hebt den Runkeeper aber besonders
her vor. Steht eine Ampel auf Rot
oder ein Freund ver wickelt dich in ein Gespräch,
wird die Ak tivität automatisch angehalten,
ohne dass du lang herumfummeln
musst; und es startet ab langsamer Laufgeschwindigkeit
auch wieder von selbst.
Einziges Manko: alle Informationen gibt's nur
in englischer Sprache.
Garmin Fit
Die Kosten: ab 79 Cent
Der Test: Die App vom Navi-Hersteller
bietet alles Notwendige ohne großen
Schnickschnack. Musik einstellen, auf das
GPS-Signal warten und auf Start drücken.
Mehr braucht es nicht. Aufgezeichnet
werden die Strecke, sowie Diagramme
mit Höhenmetern und Pace.
Die Trainingsdaten können wie bei allen
Apps auch auf dem Benutzerkonto der
Website archiviert werden.
Wer wirklich nur wissen möchte, wann er
wo und wie schnell gelaufen ist, ist mit
dieser App eigentlich am besten aufgehoben.
Adidas MiCoach
Die Kosten: gratis
Der Test: Das ist absolut eine App für
ambitionierte Läufer. Hier gibt es über die
Website einen Trainingsplan für alle Ausdauerstufen
und Ziele. Die App zeigt dann
auch an, wann wieder ein Training fällig
ist. Auf Wunsch gibt dir der Handy-Coach
während des Laufens Auskunft über Zeit,
Tempo, Distanz und Kalorienverbrauch.
Das Intervall kannst du dabei selbst voreinstellen.
Auch freies Laufen ist selbstverständlich
möglich. Wer aber nach Plan läuft,
bekommt vom Laufcoach nach Ende des
Trainings gleich ein Feedback.
Runtastic Pro
Die Kosten: € 4,99
Der Test: Das österreichische Produkt ist eine
der gängigsten Lauf-Apps. Alle Funktionen
finden sich leicht und verstecken sich nicht in
einem Menü-Dschungel. Neben Distanz, Höhenmetern
und Kilometerzeit werden Durchschnitts- und Höchstgeschwindigkeit in km/h
ausgewiesen. Dazu gibt's auf Knopfdruck einen
voreingestellten Powersong. Registriert man sich (kostenlos) auf der Website runtastic.com, ist es sogar möglich, dass
Freunde oder Fremde deinen Lauf live auf einer
Karte mitverfolgen.
Besonderes Highlight: Der Ghostrun, bei dem man auf einer Strecke gegen sich selbst antritt. Über Kopfhörer gibt eine Frauen- oder Männerstimme die Zwischenzeit durch und feuert dich notfalls an. Auch in einer abgespeckten Gratisversion zum Kennenlernen.
Diese Lauf-Apps gibt's auch noch:
Sportics (€ 4,99)
Get running (€ 2,39)
I.Run (€ 7,99)
Endomondo (€ 2,99)
Nike+ GPS (am iPhone 4 ab Werk vorhanden, sonst € 1,59)
Runmeter (€ 3,99)
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