Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
20. Mai 2013 08:32 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Home » Aktiv
 
Beliebteste Ausflugsziele der Steiermark Life-Kinetik: Muskelkater im Kopf Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Aktiv Nächster Artikel Beliebteste Ausflugsziele der Steiermark Life-Kinetik: Muskelkater im Kopf
Zuletzt aktualisiert: 18.07.2011 um 10:51 UhrKommentare

Einfach abgefahren

Sie wollen so schnell wie möglich vom Berg ins Tal - auf nur einem Rad. Martin Reichstam und Gerald Rosenkranz kämpfen um den Staatsmeistertitel im Mountain Unicyle Downhill.

Fahren, wo sonst auch Mountainbiker auf zwei Rädern kämpfen

Foto © M. KanizajFahren, wo sonst auch Mountainbiker auf zwei Rädern kämpfen

Niemals aufhören zu treten. Über jede Wurzel, jeden Stein, jede kleine Bodenwelle - immer treten. Rollen lassen geht nicht, wenn man nur ein Rad unter den Füßen hat. Und genau das macht Einradfahren so anstrengend. So kraftraubend, dass die Grazer Gerald Rosenkranz (17) und Martin Reichstam (21) nach einem einstündigen G7-Foto-Shooting im Leechwald vor Schweiß triefen.

Und weil es beim "Municycle" (Kunstwort für Mountain Unicycle) darum geht, so schnell wie möglich vom Berg ins Tal zu kommen, sind nach dem Shooting auch einige Blutflecken auf den Trikots. "Nichts Besonderes", meint Reichstam. Wenn man stürzt, lässt es einen nicht mehr los. Dann muss man die Stelle so lange fahren, bis man sie durchfahren kann."

Aufs Einrad gekommen sind die beiden vor fünf Jahren, irgendwann waren Straßen zu langweilig, die beiden gingen ins Gelände. Erfolgreich. Dieses Wochenende tritt Reichstam als amtierender österreichischer Meister im Downhill und Vizemeister im Cross Country bei den österreichischen Einradmeisterschaften in Bad Goisern an und Mitte August freuen sich die beiden schon auf das Heimspiel in Stattegg (siehe rechts).

Auf WM-Kurs

Das Fernziel: die Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Brixen kommendes Jahr. "Während der Maturazeit", überlegt Rosenkranz bereits, wie er sich "trotz Lernvorbereitung zwei Wochen freischlagen" kann.

Alltagstraining

Trainiert wird für die Wettbewerbe aber täglich. "Überall, wo andere mit dem gewöhnlichen Fahrrad fahren, fahre ich mit dem Einrad", erklärt Reichstam. Und weil man eben immer treten muss, ist schon der Alltag ("100 Kilometer kommen pro Woche zusammen") am Einrad gutes Training. Aber es geht auch oft in die Berge. Vergangenes Wochenende waren die beiden am Dachstein. Krafttraining auf der Hochalpenstraße, 1200 Höhenmeter in vier Stunden. Und abends noch ein Downhillrennen. "Gerald hat gewonnen", grummelt Reichstam, "knapp vor mir, weil ich einen schlechten Start hatte."

Der Start ist wesentlich. "Es gibt Rennen mit Massenstarts. Da fahren 30 Leute gleichzeitig weg." Stürze und Karambolagen sind programmiert. "Die einzige Chance, einem Crash zu entgehen, ist, schneller vorne zu sein als die anderen", schmunzelt Reichstam, gebürtiger Knittelfelder, der früher auch oft mit dem Mountainbike unterwegs war. "Mit dem Stützrad", wie eingefleischten Einradfahrer normale Bikes nennen. "Das Ideal ist es, Körper und Geist zu vereinen." Beim Einradfahren hätte man diese Philosophie in reinster Form. Volle Konzentration, volle körperliche Anstrengung. "Natürlich wollen wir einfach etwas Besonderes machen", sind sich Reichstam und Rosenkranz einig.

Vor Nachahmung muss man aber warnen. Denn nur, wer auf dem Einrad auf Asphalt einwandfrei sicher unterwegs ist, sollte sich ins Gelände wagen.


Municycling

Das Municycling (von "Mountain Unicycling") entstand in den 80er-Jahren in Kanada. Die Einräder für den Sport sind stabiler, leichter, haben eine höhere Abnützungsfestigkeit als gewöhnliche Einräder. Außerdem sind sie mit einer Bremse, die unter dem Sattel befestigt ist, versehen.
Am 21. und 22. August findet das Einradrennen in Stattegg statt. 380 Höhenmeter werden dabei beim Downhill zurückgelegt, 21 Kilometer lang ist die Marathonstrecke.

Foto

Foto © Kanizaj

Am Einrad: Reichstam und RosenkranzFoto © Kanizaj





Bergwetter

Es ist auf den Bergen wechselnd wolkig, wobei im Verlauf des Tages das Regenschauerrisiko etwas ansteigen sollte. Es ist nicht allzu warm und im Hochgebirge wird sogar Schnee ein Thema.

Bergwetter per SMS aufs Handy
 

Freizeitwetter

Etwas unsicherer gestaltet sich das Wetter am Pfingstmontag. Deshalb sollte man bei längeren Vorhaben auf den Bergen einen Regenschutz zur Sicherheit mitnehmen. Insgesamt sind die Bedingungen aber durchaus passabel und man sollte den Tag für Unternehmungen nützen.

Freizeitwetter per SMS aufs Handy
 

Aktiv Newsletter

Ob Winter oder Sommer: alles für Freizeitsportler und Ausflügler.

 

Ausflugs-Tipps

Kennen Sie ein idyllisches Badeplatzerl oder eine kleines Dorf-Museum? Schicken Sie uns Ihren Ausflugs-Tipp!

 

Buschenschank-Führer

APA

Ein Streifzug durch die besten Buschenschänken in der Steiermark.

 

Das große Fitness-ABC

APA/McFitness
 

Die Kleine Kinderzeitung

Die Kleine Kinderzeitung


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang