So viel Bewegung muss sein
Regelmäßige Bewegung und Sport sind wichtige Faktoren, um gesund zu sein und zu bleiben. Aber wissen Sie, wie viel Bewegung Sie pro Tag machen sollen? Für den ersten Schritt ist es nie zu spät - und wir verraten Ihnen anhand der Bewegungspyramide, wieviel (zumindest) notwendig ist.

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Der gute Vorsatz ist da, aber irgendwie reicht die Zeit nicht: Oft scheint es am Anfang schwierig, im hektischen Alltag Zeit für die Extradosis Sport und Bewegung zu finden. Dabei reichen laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) schon 30 Minuten moderater Sport und Bewegung pro Tag, um langfristig etwas für die eigene Gesundheit zu tun.
Dabei sollten sich Puls und Atmung leicht beschleunigen. Die halbe Stunde kann in einem Stück oder in drei Blöcken zu je zehn Minuten absolviert werden – oft lassen sich nämlich kurze Sport- und Bewegungseinheiten einfacher in den Alltag integrieren.
Walking kann schon reichen
Möglichkeiten gibt es viele, richten Sie sich nach ihren eigenen Bedürfnissen und Fähigkeiten. So wird zum Beispiel Spazierengehen als gesundmachende Bewegung oft unterschätzt, denn auch regelmäßiges Gehen ist ein wirksames Ausdauertraining. Mit vier mal 30 Minuten Walking (zügiges Gehen) in der Woche – bei gleich bleibender Ernährung – können Sie in einem Jahr außerdem bis zu 8,2 kg Fett verlieren.
Die Bewegungs-Pyramide zeigt, welche verschiedenen Arten von Bewegung es gibt, die Kraft, Ausdauer, Koordination, Geschicklichkeit und Flexibilität fördern. Auch das Faulsein ist erlaubt - allerdings in Maßen ... Als Empfehlung fürs tägliche Leben gilt: Kinder sollten mindestens 60 Minuten Bewegung machen, lieber mehr. Erwachsene sollten mindestens 30 Minuten Bewegung machen, lieber mehr.
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So einfach geht's: Jeden Tag ein paar Minuten Bewegung halten uns fit und gesundGrafik © forum.ernährung heute
Erste Ebene der Pyramide: Bewegung im Alltag
Die Basis, und somit das tragende Fundament, dreht sich ums Alltagsleben - und darum zu erkennen, wie mit kleinen Änderungen zäglich 30 Minuten mehr Bewegung gemacht werden kann. Das große Plus: Sie strengt kaum an und ist nicht zeitintensiv, bewirkt aber viel. Denn jede Form von Bewegung verbraucht Energie/Kalorien, die wir mit dem Essen zu uns nehmen.
Beispiele
- Stiegen steigen statt Lift oder Rolltreppe fahren
- Fahrrad statt Auto oder Bus
- Spaziergang oder Spielplatz statt Fernseher
- eine Station früher aus Bus-, Bim- oder U-Bahn aussteigen und zu Fuß nach Hause gehen
- im Haushalt und Garten arbeiten
- mit den Kindern spielen
















