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Zuletzt aktualisiert: 15.05.2011 um 13:51 UhrKommentare

Unterkärntens Schätze lassen sich erwandern

Auf den Spuren von Mönchen, Künstlern und Mäzenen: Mit dem Erlebnisangebot "Museumswandern" zwischen St. Paul und Bleiburg will die Tourismusregion Klopeiner See-Südkärnten neue Gäste anlocken.

Stift St. Paul in der Vogelperspektive

Foto © ArchivStift St. Paul in der Vogelperspektive

"Das Projekt könnte wie eine Bombe einschlagen", sagte Helmuth Micheler, Geschäftsführer der Tourismusregion Klopeiner See-Südkärnten bei der Präsentation des Museumswanderns am Mittwoch im Alten Brauhaus in Bleiburg. "Wir sind auf der Suche nach Betrieben, die mitmachen."

Das neue Tourismuspaket biete durch die drei hervorragenden Museen - Liaunig Neuhaus/Suha, Werner-Berg-Museum in Bleiburg und Schatzhaus St. Paul - beste Voraussetzungen, die Kultur der Region in Verbindung mit drei interessanten Wanderrouten zu vermarkten.

"Drei Tage, drei Wanderetappen und drei Schätze sind eine perfekte Symbiose", so Micheler, der das Konzept bereits von einer Salzburger PR-Agentur für Tourismus ausarbeiten lässt. Die Wanderroute ist 50 Kilometer lang und erfordert 2200 Meter Höhenüberwindung.

Start in St. Paul

Von St. Paul aus erreicht man Bleiburg in sechs Stunden. Nach dem Besuch des Werner-Berg-Museums und einer Übernachtung in Bleiburg gelangt man nach 4,5 Stunden Gehzeit über den Kömmel nach Neuhaus, wo das Privatmuseum Liaunig mit einer umfangreichen Sammlung zeitgenössischer Kunst aufwarten kann.

Die dritte Etappe führt über eine Distanz von 16,3 Kilometern von Neuhaus nach St. Paul in das Schatzhaus. Eine Homepage sowie Prospekte in Deutsch, Englisch, Slowenisch und Italienisch sollen das Kooperationsprojekt bewerben.

"Wir erleben einen wahren Ansturm von Besuchern aus allen Teilen Sloweniens, darunter auch viele Jugendliche", so Tanja Sauerteig vom Museum Liaunig, die bezüglich eines Tourismuspaketes Flexibilität einforderte. Arthur Ottowitz, Leiter des Werner-Berg-Museums, meinte, dass das Projekt gut geeignet sei, die Kultur der Region "hochzufahren".

"Stark im Trend"

Dass Themenwanderungen stark im Trend seien, sagte Gerhard Reymann, Manager des "Campus Futura". "Die Frage der Abrechnung und des Touristentransportes muss bei einem Gesamtpaket aber klar definiert sein."

Das Paket Museumswandern führt insgesamt über 51,6 Kilometer und erfordert 16 Stunden Gehzeit. "Die Wanderwege werden deutlich markiert und mit Infotafeln bestückt", kündigte Sabine Zölß vom Salzburger Planungsbüro an. Insgesamt sei die Idee "optimal auf ganz Südkärnten und das Lavanttal ausbaufähig". Und: Menschen die Kunst lieben, mögen auch gute Kulinarik - zwischen Ruden und St. Paul machen 40 Gasthöfe und Raststätten mit.

ROSINA KATZ-LOGAR





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