Schwimmtraining – aber richtig!
Gerade im Winter bietet sich Schwimmen als gute Alternative zu Outdoor-Sportarten an. Damit das Training optimal abläuft, sollten Sportler einige Regeln beachten.

Foto © konradbak - Fotolia.comSchwimmen beansprucht viele Muskel und schon die Gelenke
Sich wie ein Fisch im Wasser zu fühlen – wer träumt nicht davon? Für viele Hobbysportler ist das Schwimmtraining im Hallenbad die ideale Winter-Alternative zum Joggen, Walken oder zum Schifahren.
Die Vorteile dieser Sportart liegen auf der Hand. Schwimmen fördert den Muskelaufbau im gesamten Körper und schon zugleich die Gelenke. Von diesen Vorteilen profitieren nicht nur Menschen, die ein paar Kilo zu viel auf die Waage bringen. Auch für Bürohengste und alle, die leicht zu Rücken- oder Knieschmerzen neigen, ist schwimmen die ideale Bewegungsmethode. Beim mäßig schnellen Schwimmen wird das Herz entlastet, da der Wasserdruck den venösen Rückstrom erleichtert. Den Schwimmsport kann man außerdem bis ins hohe Alter ausüben. Er hält also fit, jung und gesund.
Die richtige Technik
Damit das Schwimmtraining optimal abläuft, sollten Amateurfische einige grundlegende Regeln beachten. Auch beim Schwimmen geht nichts über den richtigen Trainingsaufbau. Für Ungeübte und Einsteiger empfiehlt es sich, einen Schwimmkurs zu besuchen. Dort erklärt ein ausgebildeter Schwimmtrainer, wie die einzelnen Schwimmstile richtig und schonend ausgeführt werden. Wer Rückenschwimmen, Brustschwimmen, Kraulen und Schmetterlingsschwimmen bereits beherrscht, kann sich natürlich auch ans selbstständige Trainieren machen. Aufwärmen, die Schwimmgeschwindigkeit während des Trainings langsam steigern, und schließlich entspannt ausschwimmen gehören zum richtigen Trainingsaufbau. Und natürlich sollte man Art und Dauer des Trainings der eigenen körperlichen Fitness anpassen.
Schwimmer, benehmt euch!
Zu guter Letzt gilt es auch, im Schwimmbecken Anstand und Benimm zu zeigen. Leider werden in vielen öffentlichen Schwimmbädern keine eigenen Bahnen für langsamere und schnellere Schwimmer eingerichtet, weshalb es immer wieder zu Spannungen kommen kann. Es ist dennoch den Versuch wert, den Bademeister zu bitten, eine Bahn für schnellere Schwimmer mit einer Leine abzutrennen.
Ist das nicht möglich, dann sollten schnellere und geübtere Schwimmer unbedingt Rücksicht auf langsamere nehmen. Sich im dicht beschwommenen Becken seine Bahn einfach freizuhechten ist nicht nur unhöflich, sondern auch besonders unfair. Beobachten Sie deshalb die Lage, bevor Sie ins Becken steigen oder springen. Gibt es schon Bahnen, auf denen schnellere Schwimmer trainieren? Dann schließen Sie sich ihnen an! In dicht besetzten Bahnen sollten Trainierwillige außerdem auf Paddles und Flossen verzichten.
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Fakten
Schwimmen ist eine der älteste Sportarten. Bereits ungefähr 2000 vor Christus wurde in einem ägyptischen Grab eine Art Kraulstil auf einem Relief abgebildet.
Schwimmen gehört außerdem bereits seit den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit, die 1896 in Athen ausgetragen wurden, zum olympischen Programm.















