So werden Sie frühlingsfit
Wer jetzt sportlich durchstartet, kann gleich zweifach profitieren: Denn Bewegung kurbelt nicht nur den Stoffwechsel an, sondern sorgt zusammen mit der Frühlingssonne für gute Laune und körperliches Wohlbefinden.

Foto © Fotolia.com/Monkey BusinessGemeinsam geht's leichter: Auf die Plätze, fertig, los!
Strahlende Sonne und steigende Temperaturen geben vielen einen wahren Motivationsschub. Im Frühling rufen sich viele ihre guten Vorsätze erneut ins Gedächtnis. Dazu kommt, dass das, was lange unter Pulli und Daunenjacke versteckt war, nun sichtbar wird: Speckröllchen, schlaffe Haut oder dünne untertrainierte Ärmchen. Nutzen Sie also den Schwung, den die ersten Sonnenstrahlen mit sich bringen und lösen Sie sich aus Ihrer Winterstarre.
Sanft starten
Unbedacht sollte aber niemand losrennen, sonst drohen Herz-Kreislauf-Probleme. Wer sich in den Wintermonaten wenig bewegt hat, sollte es anfangs langsam angehen lassen, um seinen Körper nicht zu überlasten. Kurze Trainingseinheiten zwischen 20 und 30 Minuten in langsamem Tempo bieten einen guten Einstieg in die Lauf-, Rad- oder Nordic Walking-Saison. Bei drei Trainingseinheiten pro Woche wird geraten, das wöchentliche Pensum um nicht mehr als fünf bis zehn Prozent zu steigern. Ein Trainingspuls von 60 bis 70 Prozent des Maximalwertes ist ein guter Richtwert, um den Körper nicht zu überlasten.
Ruhig ausklingen lassen
Nach der Trainingseinheit sollten Sportler nicht direkt in die Ruhephase übergehen, sondern sich noch einige Minuten in lockerem Trab weiterbewegen (sog. Cool Down Phase). Die Körpertemperatur und Herzfrequenz werden so langsam auf das Normalniveau zurückgefahren und der Abtransport von Stoffwechselprodukten wie Laktat wird unterstützt. Gleichzeitig sinkt das Risiko von Muskelverhärtungen. Ganz wichtig: nach dem Training das Stretching nicht vergessen.
Ziele setzen
Für die eigene Motivation hilft es, sich zu Beginn der neuen Trainingsphase ein klar definiertes Ziel zu stecken. Dies kann zum Beispiel die Teilnahme an einem Firmen-Laufevent oder an einem Jedermann-Rennen sein. Wichtig ist: Die Ziele sollten realistisch sein, um Frustration oder eine körperliche Überlastung zu vermeiden. Kleine Erfolgserlebnisse fördern die Motivation und helfen am Ball zu bleiben. Hierbei kann ein Trainingstagebuch helfen: Erreichte Zwischenziele und kleine Erfolgserlebnisse können hier festgehalten werden.
Trainingspartner suchen
Wer Sorge hat, dem inneren Schweinehund nicht alleine Herr zu werden, kann sich für die neue Laufsaison einen Trainingspartner suchen. Feste Verabredungen und die gegenseitige Motivation helfen langfristig durchzuhalten. Daher gilt: Am besten direkt nach dem Training den nächsten Termin verabreden und sich gegenseitig erinnern - so zählt keine Ausrede mehr.
Neue Wege gehen
Alternative Routen schaffen Abwechslung. Warum also nicht mal eine andere Strecke wählen und seine Umgebung neu kennen lernen? In Sportforen im Internet findet man zudem neue Streckentipps in der eigenen Umgebung. Auch eine Möglichkeit Abwechslung ins Training zu bringen: Öfter das Sportgerät wechseln, zum Beispiel auf Inline-Skates, Mountainbike oder Nordic Walking-Stöcke.
In unserem Dossier haben wir noch einige Tipps und Tricks für den richtigen Start in Ihr Bewegungsjahr zusammengestellt. Mit ein bisschen Motivation fühlt man sich schon bald wie neu geboren!

















