Wer sich als Junger bewegt, bleibt schlanker
Wer im Alter von 20 bis 30 Jahren regelmäßig aktiv ist, nimmt laut einer US-Studie später weniger stark an Gewicht zu. Besonders ausgeprägt ist dieser Effekt bei Frauen - sie sind aber auch schwerer zu motivieren.
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Regelmäßige Bewegung im jungen Erwachsenenalter zahlt sich auch Jahrzehnte später noch aus. Besonders bei Frauen ist der Effekt ausgeprägt, dass sie später kein Übergewicht bekommen, wenn sie früh schon sportlich sind.
Die Studie
Gerade im Alter zwischen 40 und 50 Jahren setzen viele Menschen Speck an. Um den langfristigen Einfluss regelmäßiger Bewegung zu ermitteln, befragte sie etwa 3.500 anfangs junge Männer und Frauen über den Zeitraum von 20 Jahren wiederholt nach ihrer körperlichen Aktivität. Dazu zählten nicht nur Sport, sondern auch Spaziergänge, ein körperlich anstrengender Beruf oder Hausarbeit.
Resultat: Nur wer sich regelmäßig viel bewegte, häufte beim Übergang ins mittlere Erwachsenenalter weniger Kilos an. Aktive Männer nahmen im Vergleich zu ihren passiveren Geschlechtsgenossen durchschnittlich 2,6 Kilo weniger zu. Noch deutlicher war der Effekt bei Frauen: Bewegungsfreudige Frauen nahmen gut sechs Kilo weniger zu als passivere Teilnehmerinnen. In der im Fachblatt "JAMA" veröffentlichten Untersuchung berücksichtigten die Forscher auch Einflussfaktoren wie den anfänglichen Körper-Masse-Index, die Ernährung, Rauchen oder Alkoholkonsum.
Allerdings waren nur zwölf Prozent der Teilnehmer sehr aktiv. "Regelmäßige Aktivität sollte bei jedem Menschen zum Leben gehören", sagt Hankinson. "Frauen sollte man besonders dazu motivieren."
















