Keine Chance dem Herbstblues: mit Licht, Luft und Bewegung
Müde und niedergeschlagen - und noch ein halbes Jahr bis es endlich wieder Frühling ist: Wenn das kein Grund für trübe Gedanken ist. Doch folgende Tipps helfen wunderbar gegen den Herbstblues.

Foto © LR Elisabeth Gogg
Der Herbst ist da und ein bisschen haben wir uns schon an das ungemütliche Wetter draußen gewöhnt. Doch bei vielen schlagen die dunklen Tage aufs Gemüt - das Aufstehen fällt schwerer und die Stimmung wird melancholisch. Wie es zum typischen Herbstblues kommt, weiß Hans Haltmeier, Chefredakteur der "Apotheken Umschau": "Weil die Tage kürzer werden und dazu meist trübe sind, bekommen wir weniger Sonnenlicht und dadurch wird im Gehirn verstärkt Melatonin ausgeschüttet. Das ist ein Hormon, das uns müde macht."
Doch was schafft Abhilfe? Am besten man bewegt sich - und zwar nicht drinnen, sondern draußen an der frischen Luft. Auch wenn es da einmal ein bisschen ungemütlich sein sollte. Und man sollte auch wirklich jeden Tag rausgehen - das kann man auch in der Mittagspause machen - um möglichst das Tageslicht auszunutzen.
Schlaf hilft nur begrenzt
Zu viel schlafen sollte man nicht, auch wenn man sich müde fühlt. Sieben bis acht Stunden reichen völlig aus. Wer möchte, kann seine Stimmung mit Elektrizität aufhellen, schreibt die "Apotheken Umschau": "Es gibt zum Beispiel Tageslichtlampen. Das sind Therapiegeräte, die deutlich heller sind als normale Lampen. Da sollte man sich zwischen einer halben und zwei Stunden täglich davor setzen. Zum Beispiel beim Frühstück oder beim Lesen. Man kann aber auch den Urlaub in die Wintermonate legen und dann in den Süden fahren."
Wer keinen Resturlaub mehr hat und hierbleiben muss: Nicht traurig sein, auch bei uns hat der Herbst seine schönen Seiten. Zum Beispiel bei einem Spaziergang durch den Wald mit herrlich bunten Blättern, die unter den Füßen rascheln.














