Yoga - vom Hippietrend zum Massenphänomen
Als die Beatles in den sechziger Jahren im Ashram meditierten und langhaarige Menschen sich zu Räucherstäbchen-Duft verrenkten, galt Yoga noch als exotische Esoterik-Nummer. Heute ist der einstige Hippietrend ein Massenphänomen, das vor allem die Großstädte dieser Welt erobert hat.
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"Die heutige Popularität des Yoga ist wesentlich eine Reaktion auf die Anforderungen der Arbeitsverhältnisse und den stressauslösenden urbanen Lebensstil", erklärt die Hamburger Soziologin Dr. Verena Schnäbele den Trend. Mit jedem Schritt auf der Karriereleiter und zunehmendem Lebenstempo steigt auch die persönliche Belastung. Um weiterhin erfolgreich zu sein und dabei auch noch eine gute Figur abzugeben, entdecken immer mehr Städter und Städterinnen Yoga für sich.
Der Vorzug gegenüber anderen Sportarten: Das Training ist nicht leistungs- und wettkampforientiert, sondern regt an, sich auch nach innen mit dem Körper auseinanderzusetzen. "Die körperliche Yoga-Praxis ist verbunden mit einem Erleben von Sinn, Selbst und innerer Stille", sagt Expertin Schnäbel. In unserer konsumorientierten Gesellschaft werde Yoga damit zu einem körperlichen und spirituellen Erlebnis.
Grünes Yoga
Neuester Trend ist das Green Yoga, das sich als ganzheitliche Lebenspraxis versteht, die individuelle und kollektive Entwicklung zusammenführt. Seine Anhänger orientieren sich an Verhaltenstipps aus den altertümlichen Sutren der Yoga-Philosophie und praktizieren einen ökologischen Lebensstil, der sich durch Konsumverzicht, bewusste Ernährung mit Bio- und Fair-Trade-Produkten und ein gezieltes Kaufverhalten auszeichnet.















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