Bereit für den ersten Einstieg
Klettersteige liegen im Trend. Immer mehr Bergwanderer wollen ihre traditionellen Wege verlassen und auch ins "eiserne Geschäft" einsteigen. Tipps zu Ausrüstung und Technik.

Foto © Jacub Cejpek - Fotolia.comDas eigene Können richtig einschätzen ist ein guter Beginn
Der Mensch sucht stets neue Herausforderungen. Umso besser ist es, wenn dieses "Neuland" gut kalkulierbar und der zu erwartende Schwierigkeitslevel ziemlich exakt zu definieren ist. Genau diese Kriterien erfüllen Klettersteige: Durch die genormte Kennzeichnung des jeweiligen Schwierigkeitsgrades ist für jeden leicht ablesbar, ob das eigene Können mit dem Anspruch der ausgewählten Route mithalten kann. Dass aber letztlich die Eigenverantwortung und Selbsteinschätzung den Ausschlag geben, gilt nicht bloß speziell für den Klettersteigsportler, sondern wohl grundsätzlich für jeden, der in die Berge zieht.
Zum Saisonstart soll nun den den Einsteigern beim Einstieg geholfen werden. Was man braucht, wie man sich verhält, was man vermeiden soll: Mit diesem kleinen, aber feinen Klettersteig-Regelwerk ist zumindest der erste Griff schon gesetzt.
Die Auswahl:
Von A bis E reicht die offiziell gültige Skala, mit der ein Klettersteig und damit die Schwierigkeit bewertet wird, die auf den Aufsteiger zukommt. Wobei A für einen Weg steht, den auch Anfänger und Kinder problemlos bewältigen sollten; bei C geht's dann schon ausschließlich über steilen, ausgesetzten Fels nach oben; und bei E sind nur noch bestens trainierte Kletterprofis am Stahlseil.
Ein Kriterium ist neben dem Schwierigkeitsgrad auch der Anmarsch bzw. der Rückweg. Um den passenden Steig zu finden, ist sorgfältiges Vorinformieren notwendig – etwa auf bergsteigen.at, wo alle Klettersteige und ihre Bewertung gelistet sind. Oder du besorgst dir beim Alpinverlag den gedruckten Führer. Entscheidend jedenfalls ist: Geh es langsam und leicht an – für (Über-)Mut ist kein Platz am Klettersteig.
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