Es lebe der Sport
Schlauer, gesünder, schöner: Wie Sie jetzt durch Bewegung Ihre grauen Zellen auf Trab bringen und sich vor Krebs schützen. Plus: Schnelltest - wie fit sind Sie?

Foto © mikebaird - flickr.comWer sich bewegt, hat auch ein bewegteres Leben
Der Vorsatz allein, endlich in ein sportlich aktives Leben einzusteigen, ist zu wenig. Wer den Sprung vom überzeugten Couch-Potato zum motivierten Freizeitsportler schaffen will, muss sich einem mächtigen Widersacher stellen: dem inneren Schweinehund.
Brauchen Sie im Kampf gegen dieses hinterhältige Biest noch schlagkräftige Argumente? Andrea Paletta, Bewegungs- und Sportpädagogin an der Uni Graz, und Georg Fritsch, Sportmediziner, liefern Ihnen zehn unschlagbare Gründe für ein bewegteres Leben.
Tipps zum Durchhalten
Wie Sport zum fixen Bestandteil des Lebens wird? Sportmediziner Georg Fritsch hat vier Tipps, wie Sie jetzt loslegen und dann am Laufen bleiben.
- Argumente sammeln. "Sport macht Freude, gesund, glücklich, stark und bietet ein stabileres soziales Umfeld als jeder Job."
- Informationen holen. "Wer geht mit mir walken? Wo ist der nächste Lauftreff?"
- Jetzt loslegen. "Sie erzählen allen von ihrem Vorhaben, kaufen eine Pulsuhr und vereinbaren einen Termin beim Sportmediziner."
- Motivationskrise. "Beginnen Sie von vorn, nämlich mit dem Sammeln von Argumenten."

Features
Bewegung schützt vor Krebs
Moderate körperliche Aktivität über vier Stunden pro Woche verringert das Dickdarmkrebsrisiko. "Bei Frauen, die zusätzlich 1000 Kilokalorien pro Woche verbrauchen, sinkt dieses Risiko um 40 Prozent, bei Männern mit einem zusätzlichen Verbrauch von 2500 Kilokalorien um 50 Prozent", sagt Peter Hofmann, Trainingswissenschaftler an der Meduni Graz.
Wie Sport vor Krebs schützt? "Bis zu 25 Prozent aller Krebserkrankungen sind durch ein exzessives Übergewicht und Bewegungsarmut erklärbar. Körperliche Aktivität reduziert das Krebsrisiko durch die Senkung der Sexhormone, die Verringerung chronischer Entzündungen und die Verbesserung der Immunfunktion", sagt Hoffmann. Kanadische Forscher konnten belegen, dass Brustkrebspatientinnen, die sportlich aktiv bleiben, höhere Überlebenschancen haben.















