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Die Sieben-Minuten-Lüge Mölltaler Gletscher: Dem Frühling ein Schnippchen schlagen Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Aktiv Nächster Artikel Die Sieben-Minuten-Lüge Mölltaler Gletscher: Dem Frühling ein Schnippchen schlagen
Zuletzt aktualisiert: 24.01.2010 um 07:00 UhrKommentare

Zeit für die Auszeit - Teil 5: Check das Studio!

Zeit für den Schichtwechsel! Viele Freiluftsportler Zieht es in der kalten Jahreszeit ins warme Fitnessstudio. Das Problem für Neueinsteiger und Unzufriedene: Wie finde ich die richtige Adresse für mein Indoortraining?

Das Fitnesstudio soll trotz aller Anstrengung auch ein entspannender Ort sein

Foto © Kzenon - Fotolia.comDas Fitnesstudio soll trotz aller Anstrengung auch ein entspannender Ort sein

Am Adressenmaterial scheitert's ja Nicht. Fitness-Center Anbieter gibt es in Österreich mittlerweile flächendeckend. Und zwar vom First- Class-Studio bis zum Fitness-Drive-In, vom medizinisch-wissenschaftlichen Dienstleister bis zur reinen Muckibude. Und genau da liegt das Problem: Damit es kein (möglicherweise sogar langfristig gebundener) Einfahrer wird, muss die Suche nach dem passenden Fitnessstudio strategisch geplant sein. Und das geht am einfachsten mit kurzen Schnupperbesuchen, bei denen du die folgende Checkliste mit 11 Punkten durchgehst.

1. Der Standort

Eines der wichtigsten Kriterien ist die Erreichbarkeit! Wenn du dich eine Stunde lang durch den Verkehr wühlen musst, um ins Studio zu kommen, wirst du's oft bleiben lassen. Auch zu checken: Gibt's genügend (kostenfreie) Parkplätze? Ist es auch mit Öffis erreichbar?

2. Die Öffnungszeiten

Wer weiß im Vorhinein schon, um welche Zeit er in einem Jahr trainieren kann oder will. Auch eine Einheit vor dem Bürogang kann Spaß machen. Daher: Ab 7 Uhr und bis zumindest 22 Uhr sollte man schon offene Türen vorfinden. Und zwar sieben Tage die Woche.

3. Das Personal

Schon beim Empfang zeigt sich meistens, wie freundlich und vor allem kompetent die Mitarbeiter sind. Die Qualifikation der Trainer (sportwisssenschaftliches Studium, Spezialausbildung etc.) sollte im persönlichen Gespräch erfragt und auch getestet werden. So merkst du auch rasch, ob wohl auch die ?Chemie“ stimmt.

4. Die Betreuung

Vom Einstiegsfitnesstest über professionelle Leistungsdiagnostik (mit Laktattest?) bis zur medizinischen Begleitung: Nur mit fundierter Betreuung ist eine sinnvolle Trainingsplanung und Leistungssteigerung möglich.

5. Die Fitnessgeräte

Das erkennt auch der Laie, ob es sich um ausgeleierte Uraltmaschinen oder moderne Fitnessgeräte handelt. Ruhig draufsetzen und ein paar Probeübungen machen! Wichtig auch: Die Geräte müssen auf die individuellen Werte einfach und rasch einzustellen sein.

6. Die Cardiogeräte

Hier ist erst recht neuestes Level gefragt – mit Standards wie zum Beispiel top Computeprogrammen und TV-Bildschirm. Und natürlich die Verwendung von Chipkarten zur persönlichen Trainingsgestaltung.

7. Das Geräteangebot

Der Testbesuch sollte unbedingt zur ?Stoßzeit“ erfolgen. So siehst du nicht nur, ob dir der Andrang von motivierten Fitnesskollegen nicht zu viel ist, sondern vor allem auch, wie groß die Nachfrage nach den einzelnen Geräten ist. Wer will schon Schlange stehen, bis er auf seinen Lieblings-Cardiostepper kann.

8. Die Atmosphäre

Zur Hauptzeit spürst du auch sofort, ob überhaupt die gesamte Atmosphäre im Studio für dich passt. Durchgestylte Models, muskelbepackte Eisenbieger, angegraute Gigolos – auch die Klientel muss dir zusagen. Und vergiss nicht, auf die durchschnittliche Geräuschkulisse zu achten: Schließlich sollst du dich beim Training bei aller Muskelspannung auch entspannen. Da passen zu laute Zwangsberieselung aus dem Lautsprecher und lautes Gestöhne nicht dazu.

9. Die Sauberkeit

Fängt ebenfalls bei den Geräten – und bei den Benutzern an: Die Benutzung von Handtüchern muss verpflichtend sein und sollte auch kontrolliert werden. Wie riecht es grundsätzlich im Studio – und vor allem auch draußen in den Umkleideräumen. Und natürlich: Blitzsaubere Duschen sollten selbstverständlich sein.

10. Die Kurse

Abwechslung bringt Würze in jedes Training. Daher ist auch zu prüfen, welche Palette an Kursen geboten wird. Aerobic, Stepp, Spinning, Pilates sind ohnehin Klassiker, die in keinem Programm fehlen sollten. Schau dir aber auch an, in welcher Umgebung diese Kurse abgehalten werden: Winzigkleine, unbelüftete Gym-Kammerln verleiden dir rasch jede Teilnahme.

11. Die Kosten

Das fängt gleich mit dem Schnuppern an – ein Monat gratis testen ist da gleich eine feine Sache. Dann geht?s natürlich um die Vertragsinhalte: Wie schaut's mit der Kündigungsfrist aus, wie lange bist du überhaupt an das Studio gebunden oder geht?s anfangs für einige Zeit auch mit Zehnerblock oder Ähnlichem? Ob sich grundsätzlich der Monats- oder Jahresbeitrag für dich rechnet, hängt letztlich aber davon ab, wie fleißig du ins Studio gehst.


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