Wie Sie schneller auf die Beine kommen
Zerrung, Prellung, Bänderriss: Die zehn häufigsten Sportverletzungen und wie sie behandelt werden. Plus: Wann hilft Homöopathie?

Foto © APA/Nietfeld (Symbolbild)
"Sport ist Mord" heißt es im Volksmund. Und tatsächlich: Auf den ersten Blick scheint diese Floskel doch ihre Berechtigung zu haben. Immerhin verletzen sich jedes Jahr mehr als 200.000 Österreicher beim Sport. Tendenz steigend.
Vom Schreibtisch direkt auf die Laufstrecke, Bewegung ohne Aufwärmen, Überbelastung – das sind in den meisten Fällen die Gründe für Zerrungen, Prellungen oder einen Bänderriss. Wie diese Sportverletzungen richtig behandelt werden, wann ein Arzt konsultiert werden muss und welche homöopathischen Arzneien den Heilungsprozess beschleunigen, erklären der Sportmediziner Georg Fritsch sowie der Kärtner Allgemeinmediziner und Homöopath Erfried Pichler.
Wann Weinraute, Ringelblume und Arnika helfen
Wie Sie Homöopathie bei Sportverletzungen richtig einsetzen. Ein Leitfaden.
Bewegung schmerzt. Arnica Montana (Arnika) empfiehlt die Homöopathie, wenn sich der Schmerz mit einem Brennen äußert, Bewegung den Zustand verschlimmert und kühle Umschläge Linderung verschaffen.
Verletzung der Sehnen. Ruta Graveolens (Weinraute) ist das Mittel der Wahl, wenn der Patient unruhig ist, über ein Schwächegefühl klagt, das Liegen auf einer Seite und Kälte die Schmerzen verstärken.
Ziehen in den Nervenbahnen. Hypericum Perforatum (Johanniskraut) hilft bei Nervenschmerzen nach Verletzungen und Operationen, wenn sich der Zustand durch feuchte Kälte verschlimmert.
Komplizierte Brüche. Symphytum (Beinwell) lindert stechende Schmerzen, die auch nach der Heilung einer komplizierten Fraktur oder einer Wunde bestehen bleiben.
Bei Entzündungen. Calendula (Ringelblume) unterstützt die Heilung von Wunden, die entzündet sind, Wärme wirkt lindernd.















