Umfrage: Sport macht Frauen selbstbewusst, erfolgreich und sexy
Studie in Europa unter 10.000 Sportlerinnen: Sport macht auch mental stark.

Foto © NikeÖsterreichs Schwimmerin Fabienne Nadarajah
Neben den physischen Vorteilen erhöht Sport das
Selbstbewusstsein, die Erfolgswahrnehmung und sogar die Lust am Sex.
Dies sind Erkenntnisse einer Umfrage, die TNS
im Auftrag von Nike unter mehr als 10.000 jungen Frauen aus neun
europäischen Ländern durchgeführt hat. Die Teilnehmerinnen im Alter
von 16 bis 30 Jahren haben aufgrund ihrer sportlichen Aktivität ein
weitaus positiveres Selbstbild als Frauen, die sich nicht sportlich
betätigen. Gleichzeitig scheint in einigen Ländern die Angst zu
schlummern, durch regelmäßigen Sport zu muskulös zu werden.
Aerobic am beliebtesten. Etwa die Hälfte der europäischen Frauen im Alter zwischen 16 und
30 Jahren treibt Sport. Von den neun befragten Nationen waren die
deutschen Frauen die sportlich Aktivsten (67%), während von den
jungen Türkinnen lediglich 41 Prozent Sport treiben. Die europäische
Beliebtheitsskala wird von Aerobic (38%), Fitnesstraining (35%) und
Schwimmen (31%) angeführt. Die Studie zeigt, dass die sportliche
Betätigung in erster Linie auf eine physische Motivation
zurückzuführen ist. "Die befragten jungen Sportlerinnen möchten nach
dem Sport vor allem körperliche Ergebnisse sehen und die damit
zusammenhängende Zufriedenheit spüren. Ihre Hauptmotivationsgründe
für Sport sind Ästhetik und allgemeine Gesundheit", so Olaf Markhoff,
Unternehmenssprecher für Nike.
Mentale Stärke. Über die offensichtlichen physischen Aspekte hinaus bietet Sport
auch beträchtliche Vorteile für die psychische Verfassung. Etwa drei
von vier jungen Frauen, die an der Umfrage teilnahmen und Sport
treiben, gaben an, dass Sport sie auch mental stärke. Sportlich
aktive Frauen erlangen ein größeres Selbstvertrauen (77%), fühlen
sich erfolgreicher (77%) und haben eine höhere Selbstachtung (62%).
Dazu sagen 68 Prozent der jungen, sportlich aktiven Frauen, dass
Sport auch einen großen Einfluss auf den Erfolg im täglichen Leben,
wie z. B. die berufliche Karriere haben kann.
Stress und Wut. Sport scheint auch eine große Rolle im Sozialleben junger Frauen
zu spielen. Etwa zwei Drittel der jungen, sportlich aktiven Frauen
geben an, dass sie durch Sport neue Menschen kennen lernen. Außerdem
sagt etwa die Hälfte, dass Sport sie bei Laune hält, und ein sogar
noch größerer Prozentsatz dieser Gruppe (59%) ist der Meinung, dass
Sport beim Umgang mit Stress oder Wut sehr hilfreich ist. "Das
Wohlbefinden eines Menschen hängt von so vielen unterschiedlichen
Dingen ab, und Sport kann definitiv viele dieser Faktoren positiv
unterstützen. Junge Frauen, die Sport treiben, fühlen sich eher
attraktiv und stark und sind dadurch auch in anderen Lebensbereichen
wie Schule, Universität oder im Job erfolgreich", so Olaf Markhoff.
Muskeln sind Männersache.
Trotz der prozentual gesehen höheren Beliebtheit von Sport unter
Männern hält die große Mehrheit der 10.000 befragten jungen Frauen
(83%) Sport nicht für eine Männersache. Im Gegenteil, fünfzig
Prozent sagen, dass Frauen beim Sport unterbewertet werden, und zwei
von fünf dieser Frauen sind der Meinung, dass die Sportwelt zu sehr
von Männern dominiert wird. Hin und wieder scheint jedoch Sport mit
Maskulinität in Verbindung gebracht zu werden. So hat ein
beträchtlicher Anteil der Umfrageteilnehmerinnen in Russland,
Großbritannien, Italien und der Türkei die Bedenken geäußert, durch
Sport an Femininität zu verlieren oder zu muskulös zu werden.
Features
Umfrage
Im Auftrag von Nike führte TNS eine Umfrage in neun europäischen Ländern über das Thema "Frauen und Sport" durch.
Foto

Foto © Nike














