Motorraum E-Bikes

Hochwertige Modelle verfügen über Lithium-Ionen-Akkus. „Diese haben keinen Memory-Effekt mehr, verkraften auch lange Winterpausen“, so Winkler. Eine Füllung reicht für eine Tages­tour, eine Beladung dauert 3,5 Stunden:

Oliver Wolf

Das Display zeigt Füllstand, Reichweite, Geschwindigkeit und Unterstützungsgrad an. Das große Modell hat noch GPS, Bluetooth und einen Rechner, der anzeigt, wie umweltschonend man unterwegs ist:

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E-Mountainbikes verfügen über 75 Newtonmeter Drehmoment, Touringmodelle über 60. Winkler: „Viele schalten auf der Ebene die Unterstützung weg, schließlich will man ja seine Kondition verbessern.“

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Neben Mountainbikes gibt es auch Touringmodelle mit sogenanntem Damenrahmen. „Männer greifen gerne zu diesen Versionen“, so Winkler. „Das Auf- und Absteigen geht leichter, was mit einer Anzughose praktisch ist.“

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Da die E-Unterstützung erst bei rund 2 km/h einsetzt, gibt es zum leichteren Anfahren bei Steigungen einen Knopf am Lenker für den Schuss Extra­power. Damit übernimmt das Fahrrad den ersten und auch anstrengendsten Pedaltritt

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E-Mountainbikes verfügen über absenkbare Sattelstützen, gedämpfte Hinterradschwingen sowie grobstollige Reifen. Winkler: „Diese haben auf matschigem Untergrund Vorzüge, bringen auf Asphalt mehr Komfort.“

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Je nach Ausführung verfügen E-Bikes über Gangritzel oder eine Automatik. Es gibt weder Rücktritt noch Rekuperation. Winkler: „Der Effekt liegt nur bei 3 bis 4 Prozent, erfordert aber deutlich mehr Elektronik.“

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Über Tasten am Lenker kann der Unterstützungsgrad gewählt werden. Im Turbo-Modus fährt man bergauf, als ginge es berg­ab. Reichweite? „130 Kilometer sind bei Mountainbikes drin, Touring­bikes schaffen 160“, ergänzt Winkler

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