Flugauto PAL-V Liberty

Mit dem PAL-V Liberty soll 2019 ein Flugauto in Serie gehen.

Nüchtern betrachtet, ist der PAL-V Liberty ein Tragschrauber mit Scheinwerfern, Blinkern und Straßenzulassung. Der Rotor mit elf Metern Spannweite Spannweite wird bei Bedarf ausgeklappt.

PAL-V

Die Eckdaten, die Entwicklungschef Mike Stekelenburg verrät, sind folgende: Ein 100-PS-Benzinmotor sorgt für 160 km/h Höchstgeschwindigkeit zu Lande, einer mit 200 PS für 180 km/h in der Luft.

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Wer sich bei Tempo 140 einbremst, kommt bei einer maximalen Flughöhe von 3500 Metern mit 26 Litern Sprit pro Stunde aus. Bei dem verbauten 100-Liter-Tank ergibt es eine Reichweite des 900 Kilogramm schweren Gefährts von 1300 Flugkilometern

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Ach ja, auf dem Boden benötigt der Tragrotorwagen keine neun Sekunden für den Sprint von null auf 100 km/h und soll sich mit einem Verbrauch von 7,6 Litern zufriedengeben.

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Wer jedoch glaubt, direkt aus dem Stauende senkrecht in die Lüfte aufsteigen zu können, der irrt: So dauert es zuerst fünf bis zehn Minuten, die Rotoren auszufahren.

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Und da es sich bei dem Vehikel ja um keinen Hub-, sondern um einen Tragschrauber handelt, benötigt er auch eine Start- und Landebahn.

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Die Rotorblätter werden nämlich nicht von einem Motor angetrieben, sondern setzen sich erst durch den Fahrtwind in Bewegung. Das erledigt ein 200 PS starker Benzinmotor über eine Art Propeller, den sogenannten Schubrotor.

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50 km/h und 330 Meter Anlauf genügen zum Starten, zum Landen sogar nur 30, was sich jetzt nicht nach viel anhört.

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Dennoch benötigt der PAL-V für diese Manöver offizielle Landebahnen. Autobahnzubringer gehören jedenfalls nicht dazu, was die Nutzung natürlich gehörig einschränkt.

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Aber andererseits hat Dingemanse ohnehin nur sehr liquide Firmen als Zielgruppe im Auge, für die Zeit wichtiger ist als Geld. Denn die 500.000 Euro Stückpreis müssen erst einmal wieder hereingefahren, Pardon, -geflogen werden.

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Danke für Ihr Verständnis.

paulrandig
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Startbahn

Als Startbahn genügen 200m anstatt der 330, die im Artikel angegeben sind. Offizielle Strecke um abzuheben ist laut Website der Firma 180m. 330m braucht man, bis man bei sicher über ein 15m hohes Hindernis (5-geschoßiges Haus, mittelhoher Baum) drüberkommt.

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dalvero
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Ob das wirklich so ist bezweifle ich.

Ich las schon vor 50-60 Jahren im damaligen >HOBBY< jede Menge über fliegende Autos - bis heute sehe ich keines zu kaufen.

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