Top 10 120 Jahre Renault

Die wichtigsten Modelle aus 120 Jahren Renault in Zeitraffer.

Dezember 1898: Louis Renault präsentiert den Prototyp der „Voiturette“, den Type A.

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1938: Der Juvaquatre kommt auf den Markt. Der Kleinwagen ist das erste Modell der Franzosen mit Einzelradaufhängung und selbsttragender Karosserie.

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1946: Obwohl das Renault-Werk unter Führung der Nazis stand, entwickleten Fernand Picard und Charles-Edmond ohne Wissen von Louis Renault schon am 4CV vulgo "Cremeschnittchen". So wurde der kleine Hoffnungsträger bereits 1946 auf dem Autosalon in Paris präsentiert. Die Nachfrage war so groß, dass schon 1947 die Lieferfrist über ein Jahr betrug. geheim

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1961: Der R4 war eines der ersten Großserienfahrzeuge mit einer „fünften Tür“, einer weit öffnenden Heckklappe, und der erste Renault-Pkw mit Frontantrieb. Der Pionier wurde während der Produktionszeit von 31 Jahren über acht Millionen Mal verkauft. 

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1965: Wirtschaftswunder und wachsender Wohlstand machen Westeuropa Lust auf Familiengründung, Reisen und Konsum. Aber wie bekommt man all das ins Auto? Renault hatte die Antwort und die hieß R16. Die Schräghecklimousine ließ 1965 mit großer Heckklappe und multifunktionalem Innenraum die Konkurrenz mit einem Schlag alt aussehen. Rennfahrer Stirling Moss nannte ihn "das am intelligentesten konstruierte Automobil", das er je gesehen habe, denn beim R16 spielte es Kofferraumabdeckung genauso wie eine siebenfach umgestaltbare Sitzlandschaft. 

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1972: Als Inbegriff eines moderenen Kleinwagens wird der R5 ein riesiger Erfolg. Das Konzept stammte ursprünglich von Bernard Hanon, einem Professor für Management an der Universität New York, und trug die Bezeichnung Projekt 122.

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1980: Gab der Normalo-Renault-5 Frankreichs liebsten Einkaufswagen, war 1980 Schluss mit dem Image als Frauenversteher. Der Staatskonzern wollte in die mörderische Rallye-Gruppe-B, stellte das R5-Konzept auf den Kopf und einen Renner auf die Räder: den Renault 5 Turbo. Wo zuvor Kinder auf der Rücksitzbank saßen, arbeitete nun ein zorniger 1400er-Vierzylinder, den ein Garrett-Turbolader auf 160 PS aufpumpte.

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1984: Als wäre ein Ufo beim örtlichen Renault-Händler gelandet. Ähnlich argwöhnisch beäugen die Kunden 1984 den ersten europäischen Mini-Van. Espace, Raum, versprach Renault - aber für einige sieht der Wagen mit Kunststoffkarosserie und stark geneigter Windschutzscheibe wie ein Raumschiff aus einem Science-Fiction-Streifen aus. Alleine was man mit dem Gestühl alles anstellen kann: Die Vordersitze lassen sich um 180 Grad drehen, die hinteren zu Tischen falten oder ganz ausbauen. 

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1992: Ist das wirklich schon so lange her? Als das Publikum auf dem Pariser Autosalon dem Renault Twingo 1992 zum ersten Mal in die froschartigen Glubschaugen blickte, wurden die Kaufverträge quasi blanko abgeschlossen. Der Kleinwagen mit dem vanartigen Innenraumkonzept traf den Zeitgeist der 1990er, so viele "Ist der aber süß!" bekam wahrscheinlich seit Fiat 500 und dem Mini in dieser Klasse kein Auto mehr zu hören. 

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1994: Mit der ersten Auflage des Clio landeten die Franzosen 1990 den nächsten Welterfolg. Zu Ehren des Formel-1-Teamchefs von Renault, Frank Williams, gab von Mitte 1994 bis Herbst 1997 den Clio Williams. Dieses auf 5000 Stück limitierte Sondermodell war mit einem 16V-Motor mit 2 Litern Hubraum, 147 PS und goldenen Felgen ausgestattet.

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