SpielerischJeder darf gegen Hirscher fahren

Wie das analoge Erlebnis Auto mit Skistar ­Marcel Hirscher zu einem digitalen Abenteuerritt wird.

Heißer Stuhl: Wer bezwingt Hirschers unbezwingbaren Parcours? © freshfx.at
 

Am Anfang war es nur eine Idee: ein Autofahrerlebnis so real wie möglich rüberzubekommen. Eine Probefahrt auf Virtual-Reality-Basis“, sagt Porsche-Austria-Geschäftsführer und Chief Digital Officer Wilfried Weitgasser. Die ganze Sache habe bloß einen Haken namens Motion Sickness: Wenn man die Virtual-Reality-Brille aufsetzt und mit dem Auto virtuell losfährt, bleibt der Körper trotzdem im Ruhezustand – und das lässt manche Menschen in der Folge eine gewisse Übelkeit verspüren. Motion Sickness eben. Weitgasser ließ trotzdem nicht locker und brachte die richtigen Menschen an einen Tisch: sein eigenes Entwicklungsteam mit den Spezialisten von FreshFX. Gemeinsam entwarf man einen hydraulisch betriebenen, völlig abgehobenen Erlebnisstuhl, der es möglich macht, das Auto und einen wilden, virtuellen, vorab programmierten Ritt durchs Gelände bis ins letzte Detail real zu spüren. Jeder Zucker, jede Bodenun­ebenheit wird erlebbar. Der Stuhl hat’s ja wirklich in sich, Belastungen bis zwei g sind möglich.

Skistar ­Marcel Hirscher Foto © EXPA/Michael Gruber

Bei der ganzen Geschichte macht jetzt auch Skistar Marcel Hirscher den Einkehrschwung. Die Idee: Hirscher baut sich in einer eigens dafür gebauten Schneekiste (rechts oben) einen Parcours. Dieser wird digitalisiert, ins System eingespielt, und dann wird Hirscher auf dem „heißen Stuhl“ loslegen: Mit einem virtuellen Audi Q2 wird er seine eigene Strecke bezwingen. „Unracable“ heißt der österreichweite Wettbewerb gegen Hirscher, der gerade gestartet ist. Der Clou: Jeder, der Hirschers „unbezwingbaren“ Parcours trotzdem bewältigt, bekommt je nach Leis­tung einen Geldbetrag, den er beim nächs­ten Audi-Kauf einsetzen kann. Gestartet wird im Audi-Shop in der Innenstadt Salzburg, der „heiße Stuhl“ wird auch auf der Vienna Autoshow zu besteigen sein. Und dann geht’s auf Österreichtour. Aber damit nicht genug: Auch der digitalisierte Mond wird als Strecke zur Verfügung stehen. „Über das ganze Spiel bringt man den Inhalt einfach perfekt rüber“, sagt Weitgasser. Und das Spektakel wird auch im TV zu sehen sein, etwa bei Austria’s Next Topmodel, wo es eine spezielle, auf dem Hydraulikstuhl zu bezwingende Herausforderung geben wird.

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