GEBRAUCHTWAGEN-CHECKWie gut ist der Nissan Micra K13?

Aus zweiter Hand und trotzdem erste Wahl? Unsere ÖAMTC-Experten wissen es.

2010 bis 2017: die vierte Generation des Nissan Micra © NISSAN
 

Mit dem Image der süßen Maus war es 2010 vorbei: Die vierte Auflage des Nissan Micra trug das Design eines nüchternen Weltautos - vielleicht ein Grund, warum die Optik bereits drei Jahre später ordentlich nachgeschärft wurde. Aber jetzt zu den inneren Werten: Der 3,8 Meter lange Japaner bot mehr Platz als der Vorgänger und war nur mehr als Fünftürer zu haben.

Der Nissan Micra ist 3,8 Meter lang Foto © NISSAN

Der Micra wurde mit zwei 1,2-Liter-Dreizylinder-Benzinern angeboten, entweder als Saugmotor (80 PS) oder mit Kompressoraufladung (98 PS). Beide Antriebsvarianten sind mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe oder mit stufenloser CVT-Automatik kombinierbar. 2017 wurde der Micra von seinem gleichnamigen Nachfolger abgelöst.

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Stärken & Schwächen

+ Der Nissan setzt auf zuverlässige Technik und ist wenig anfällig.
+ Der Japaner punktet mit günstigen Preisen auf dem Gebrauchtwagenmarkt.
+ Der Micra bietet für seine Größe viel Platz: 265 bis 1132 Liter Kofferraum.

- Der Kleinwagen holte vier von fünf möglichen Sternen im Crashtest des Euro NCAP.
- Ein Fall für die Werkstatt: Die Radlager haben zu großes Spiel.
- In der Werkstatt werden vermehrt ausgeschlagene Fahrwerksgelenke festgestellt.

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