AUTONOME MOBILITÄTVespa-Erfinder Piaggio will wieder die Mobilität revolutionieren

Mit den beiden Transportfahrzeugen Gita und Kilo zeigt Piaggio zwei Konzepte, wie in Zukunft Lasten bequem und ohne Auto transportiert werden können.

© PIAGGIO
 

Das 1884 gegründete Unternehmen Piaggio hat mit der Erfindung der Vespa im Jahr 1946 die individuelle Mobilität auf unserem Planeten von Grund auf verändert. Aber dabei will es die Firma nicht belassen: Das italienische Traditionsunternehmen betreibt seit dem Jahr 2015 in Boston in den USA auch ein Hightech-Entwicklungs- und Kompetenzzentrum mit dem Namen „Piaggio Fast Forward“. Aufgabe des Tochterunternehmens ist keine geringere als die Neuerfindung der individuellen Mobilität.

Die ersten beiden Produkte der Ideenschmiede heißen Gita und Kilo. Sie sind zwei autonome Lasten-Transporter, die ihren Nutzern selbstständig folgen können und mit ihnen kommunizieren. Sie sind lernfähig und können sich nach einer kurzen Erkundungsphase mit einem menschlichen Begleiter in einem Gebiet selbstständig fahren. Die kleinere Gita kann bis zu 18 Kilogramm Gewicht transportieren, Kilo bewegt mit einem Ladevolumen von 120 Litern rund 100 Kilo Beladung von A nach B.

Autonome Transporter: Piaggio Gita und Kilo

Die ersten beiden Produkte der italienischen Ideenschmiede „Piaggio Fast Forward“ heißen Gita und Kilo. Sie sind zwei autonome Lasten-Transporter, die ihren Nutzern selbstständig folgen können und mit ihnen kommunizieren.

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Sie sind lernfähig und können sich nach einer kurzen Erkundungsphase mit einem menschlichen Begleiter in einem Gebiet selbstständig fahren.

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Die kleinere Gita kann bis zu 18 Kilogramm Gewicht transportieren, Kilo bewegt mit einem Ladevolumen von 120 Litern rund 100 Kilo Beladung von A nach B.

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Geöffnet und aktiviert wird das Fahrzeug mit dem Fingerabdruck des Besitzers und einem Code, das erlaubt auch das Parken im Freien.

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Wenn also so ein rollender Roboter in einem Gebäude einmal nicht willkommen sein sollte, dann kann man Gita und Kilo vor der Türe parken. Durch flächendeckend verbaute Kameras und Sensoren ist die Sicherheit garantiert.

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Die Reichweite beträgt bis zu 35 Kilometer, die Fahrzeuge können sich am Stand drehen und sind damit extrem wendig. Der durchgehende Betrieb wird mit rund acht Stunden angegeben, bevor es an die Steckdose zum Laden geht.

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Beide Transport-Roboter sind rundum mit Kameras ausgestattet und fertigen damit 3D-Karten der Umgebung an.

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In kartographierten Gebieten bewegen sich die Fahrzeuge bei Bedarf auch autonom und können mit Fußgängern oder auch einem Fahrrad locker mithalten.

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In den nächsten sechs Monaten führt Piaggio Pilotprojekte mit den beiden Fahrzeugen an mehreren Universitäten und in Städten in den USA durch.

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Die Einsatzmöglichkeiten reichen vom Transport schwerer Lasten in Gebäuden oder im Freien, dem Einsatz für den Transport von schwerer Ausrüstung spezialisierter Berufsgruppen etwa in Krankenhäusern, Fabriken, großen Bürogebäuden oder auch ganz einfach zum Transport von Einkäufen nach Hause.

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Geöffnet und aktiviert wird das Fahrzeug mit dem Fingerabdruck des Besitzers und einem Code, das erlaubt auch das Parken im Freien. Wenn also so ein rollender Roboter in einem Gebäude einmal nicht willkommen sein sollte, dann kann man Gita und Kilo vor der Türe parken. Durch flächendeckend verbaute Kameras und Sensoren ist die Sicherheit garantiert.

Die Reichweite beträgt bis zu 35 Kilometer, die Fahrzeuge können sich am Stand drehen und sind damit extrem wendig. Der durchgehende Betrieb wird mit rund acht Stunden angegeben, bevor es an die Steckdose zum Laden geht.

Autonome Autos: Olli

Einen Namen hat sich Local Motors, eine Firma aus Arizona, eigentlich mit Autos aus dem 3D-Drucker gemacht.

(c) Jason Dixson/LOCAL MOTORS

Das Knowhow zum autonomen Fahren und die Spachsoftware für Olli brachte der Projektpartner IBM Watson mit ein.

(c) Jason Dixson/LOCAL MOTORS

Olli Karosserieteile stammen aus dem 3D-Drucker und sind zu einem großen Teil recyclebar.

(c) Jason Dixson/LOCAL MOTORS

Designt hat den freundlichen kleinen Bus Edgar Sarmiento (Bild).

(c) Jason Dixson/LOCAL MOTORS

Bis zu zwölf Personen kann der elektrisch angetriebene Bus auf einmal transportieren.

(c) Jason Dixson/LOCAL MOTORS

Olli fährt autonom und interagiert mit den Fahrgästen: Er erkundigt sich nach dem Ziel der Fahrt und beantwortet auch bereitwillig deren Fragen.

(c) Jason Dixson/LOCAL MOTORS

Und wenn man ihn braucht, um von A nach B zu gelangen, kann man ihn einfach via Smartphone rufen.

(c) Jason Dixson/LOCAL MOTORS

Derzeit ist Olli zu Testzwecken in Washington DC unterwegs, Versuchsflotten in Miami-Dade County und in Las Vegas sollen folgen.

(c) Rich Riggins Photography/LOCAL MOTORS
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In kartographierten Gebieten bewegen sich die Fahrzeuge bei Bedarf auch autonom und können mit Fußgängern oder auch einem Fahrrad locker mithalten. Beide Transport-Roboter sind rundum mit Kameras ausgestattet und fertigen damit 3D-Karten der Umgebung an.

In den nächsten sechs Monaten führt Piaggio Pilotprojekte mit den beiden Fahrzeugen an mehreren Universitäten und in Städten in den USA durch. Die Einsatzmöglichkeiten reichen vom Transport schwerer Lasten in Gebäuden oder im Freien, dem Einsatz für den Transport von schwerer Ausrüstung spezialisierter Berufsgruppen etwa in Krankenhäusern, Fabriken, großen Bürogebäuden oder auch ganz einfach zum Transport von Einkäufen nach Hause.

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