Schnelle Geschenke in aller letzer Minute
Stressiger Geschenkekauf in allerletzter Minute gehört für manche zum jährlichen Ritual. Hier ein paar Tipps was man schenken kann und was lieber nicht.

Foto © EderNoch schnell ein Geschenk. Last Minute wird schneller gekauft und die Brieftasche sitzt um einiges lockerer
Der Weihnachtsstress erlebt heute seinen Höhepunkt. Einige Kärntner haben den Absprung geschafft und lehnen sich entspannt zurück. Andere hingegen hetzen alle Jahre wieder panisch in die Geschäfte um sich ein Weihnachtsgeschenk in letzter Minute zu besorgen.
Keine klaren Trends. Wenn es zeitlich eng wird, sitzt die Geldtasche locker. Die Geschäfte erwarten zu recht heute noch einen letzten lukrativen Ansturm. Schmuck für die Liebste, Verzweiflungs-Käufe für die Verwandtschaft "die nix braucht", oder ein letztes Teil für den Sprössling. Klare Trends gibt es diesem Jahr wenige - auch nicht am Spielzeugsektor. "Diesmal gab es keinen großen Kinofilm, er einen Hype ausgelöst hätte", sagt Anton Kejzar, Filialleiter von Toys'r'us Klagenfurt. Die Wunschzettel sind sehr breit gefächert. "Ein roter Faden sind aber Markenspielzeuge, die werden besonders gern gewünscht. "Bratz"-Puppen und die Spielkonsole Wii von Nintendo liegen auch gut im Rennen." Einen Tipp für Spielzeugkäufer hat "Trio"-Filialleiterin Ingrid Wurzer: "Wenn es im Fernsehen war, wird es auch gut ankommen."
Durchatmen und überlegen. Selbst wenn Sie nicht mehr viel Zeit haben, halten Sie inne und überlegen Sie sich ihr Last Minute Geschenk gut. Wen will ich beschenken und muss ich wirklich was kaufen? Eine nette Gutscheinidee oder etwas Selbstgebasteltes ist vielleicht ein größeres Zeichen der Wertschätzung. Eine Bitte richtet sogar Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky an die Österreicher: Bitte keine Tiere schenken. "Die Entscheidung für ein Tier sollte nur in Absprache mit allen Familienmitgliedern getroffen werden", sagt die Ministerin. Die Zahl der ausgesetzten Tiere steigt über Weihnachten jedes Jahr um 25 Prozent an.
Glück geschenkt. Übrigens: Seit den frühen siebziger Jahren ist in den reichen Ländern der Trend zu beobachten, dass der steigende Wohlstand nicht einhergeht mit steigender Zufriedenheit. Ernst Sandriesser, Umweltreferent der Diözese Gurk und Initiator der Aktion Denken beim Schenken, hat das besonders in der Weihnachtszeit beobachtet: "Schenken und der Erwerb von materiellen Gütern ist etwas schönes, aber nur dann, wenn es auch mit einem Wachstum an inneren Werten und Gefühlen für die Beschenkten verbunden ist." Also, vergessen Sie den Geschenks-Wettbewerb. Eine Umfrage des Fonds Gesundes Österreich ergab: Hätten die Österreicher einen Wunsch ans Christkind frei, wollen 80 Prozent Immaterielles wie Gesundheit, Glück oder Weltfrieden.











