Minus drei Prozent: Weihnachtsgeschäft hinkt heuer hinterher
Handel hofft auf den letzten Schwung in Richtung 24. Dezember. Bisher besonders gut gelaufen ist das Geschäft im Sportartikelhandel sowie in Drogerien und Parfumerien.

Foto © APAZu wenig eingekauft - der Handel beklagt ein Minus
Die Zwischenbilanz für das heurige Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel fällt ernüchternd aus: Bis einschließlich 18. Dezember 2007 liegen die Umsätze um 3 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Auch die Anzahl der kaufenden Kunden ging im Jahresvergleich um 3 Prozent zurück. Das geht aus der aktuellen Umfrage der KMU Forschung Austria bei etwa 350 Einzelhandelsgeschäften in Österreich hervor.
Aufholjagd.
Rund die Hälfte des Weihnachtsgeschäftes steht dem Handel aber
noch bevor. Für das gesamte Weihnachtsgeschäft rechnet die
Wirtschaftskammer Österreich damit, dass das Umsatzniveau des
Vorjahres knapp übertroffen werden kann. Der Anteil an Late-Buyern
bleibe hoch: 36 Prozent kaufen den Großteil der Geschenke ab dem 15.
Dezember.
Fernseher und Schmuck.
Bisher besonders gut gelaufen ist das Geschäft im
Sportartikelhandel sowie in Drogerien und Parfumerien, wo ein
Umsatzplus von jeweils 5 Prozent verbucht wurde. Alle anderen
Branchen liegen bis dato im Jahresvergleich noch zurück, wobei der
Bekleidungshandel mit einem Minus von 9 Prozent gegenüber 2006 bisher
am schlechtesten abschneidet. Als Renner bei den Produktgruppen zeichnen sich bisher LCD
Fernseher, Silberschmuck, Nintendo, Lego, Pullover und Stiefel.
Features
Fakten
Unter Weihnachtsgeschäft versteht man den Mehrum-
satz des
Einzelhandels im Monat Dezember, also den zusätzlichen Umsatz zum
"Normalumsatz". Gut-
scheine werden erst berücksichtigt, wenn sie
eingelöst werden.












