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    Zuletzt aktualisiert: 23.12.2012 um 16:02 UhrKommentare

    Weihnachten, wenig weiß

    Wieder keine weißen Weihnachten: Wie im Vorjahr ist auch heuer in den nächsten Tagen Tauwetter angesagt. Föhn, viel Sonne und Temperaturen bis zu 15 Grad sind zu erwarten.

    Foto © APA

    In den kommenden Tagen ist nach der Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik so wie im Vorjahr wieder Weihnachtstauwetter angesagt. Föhn, zumindest am Heiligen Abend und am Christtag viel Sonne und Temperaturen bis zu 15 Grad sind demnach zu erwarten. Vor allem im Westen des Landes kann es sehr warm werden.

    Die Details: Am Heiligen Abend scheint in weiten Teilen des Landes oft die Sonne, auch inneralpin lösen sich letzte dichtere Restwolken rasch auf. Etwas zäher können die Wolken in den nördlichen und östlichen Landesteilen sein, meist setzt sich aber auch hier die Sonne durch. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Ost bis Südwest, entlang der Alpennordseite ist es föhnig. Die Frühtemperaturen liegen bei minus ein bis plus fünf Grad, tagsüber steigen sie auf drei bis 15 Grad. Am wärmsten wird es mit Föhn entlang der Alpennordseite.

    Am Christtag wird es wechselnd bewölkt und zeitweise sonnig. Am wenigsten Sonnenschein ist im Norden und Osten sowie in einzelnen Beckenlagen im Süden anzutreffen. Häufig bedecken hier Nebel und Hochnebel den Himmel, erst am Nachmittag zeigen sich einige Sonnenfenster. Im Westen bleibt die Föhnlage aufrecht, abseits der Föhnregionen weht der Wind nur schwach aus überwiegend südlichen Richtungen. Am Abend nähert sich aber bereits eine weitere Störungszone, von Westen her kommt es neben Bewölkungsaufzug auch zu ersten Niederschlägen. Schnee fällt dabei erst oberhalb von rund 1.500 Metern. In der Früh zeigt das Thermometer minus zwei bis plus neun Grad an, am Nachmittag sind es drei bis 15 Grad. Weiterhin werden die höchsten Werte in den Föhntälern im Westen erreicht.

    Am Stefanitag bedecken durchgehend dichte Wolken den Himmel und es regnet immer wieder, im Süden auch teils kräftig. Die Schneefallgrenze sinkt im Tagesverlauf auf 800 bis 1.100 Meter Seehöhe ab. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Südwest bis Nordwest. Die Frühtemperaturen bewegen sich um null bis sechs Grad, die Höchstwerte um drei bis neun Grad.

    Am Donnerstag ziehen entlang der Alpennordseite sowie im Norden und Osten immer wieder dichte Wolken mit Regenschauern durch, die Sonne zeigt sich hier nur zeitweise. Die Schneefallgrenze liegt meist um 1.000 Meter Seehöhe, im Norden schneit es jedoch auf 400 bis 700 Meter herab. Im Süden bleibt es weitgehend trocken und die Sonne zeigt sich hier deutlich öfter. Der Wind weht mäßig, im Westen und im Alpenvorland auch lebhaft aus Südwest bis West. Die Frühwerte liegen bei minus vier bis plus drei Grad, die Tageshöchsttemperaturen erreichen drei bis acht Grad.

    Am Freitag lockern im Norden und Osten Restwolken mit letzten Regenschauern in den Morgenstunden allmählich auf und die Sonne kommt zum Vorschein. Schnee fällt hier zunächst noch auf 500 bis 800 Meter Seehöhe herab. Der Westen und Südwesten Österreichs gerät hingegen erneut unter Störungseinfluss, hier regnet es aus dichten Wolken immer wieder. Die Schneefallgrenze steigt dabei wieder auf 1.500 Meter Seehöhe an. Überwiegend freundlich und sonnig ist es im Süden und Südosten. Der Wind weht lebhaft bis stark aus West bis Nordwest, im Süden ist es nur schwach windig. Minus drei bis plus sechs Grad hat es in der Früh, vier bis zehn Grad tagsüber.

    Quelle: APA

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