Pro & Contra: Adventmärkte im November
Eine Woche vor Adventbeginn und fünf Wochen vor Weihnachten startet am Freitag die Glühwein- und Christkindlmarktsaison in Graz. Wir wollen wissen: Ist es zu früh, sich schon Mitte November auf die Dezember-Feierlichkeiten einzustellen?

Foto © Sabine HoffmannMaximilian Mitterwallner und Elfriede Leidl sind nicht einer Meinung in Bezug auf die Christkindlmärkte
Oder können die Märkte nicht früh genug öffnen, weil man sowieso mehrere Wochen braucht, bis man in der richtigen Weihnachtsstimmung ist?
Pro
Maximilian Mitterwallner (18), Student: Ich finde es gut, dass die Adventmärkte schon am Freitag beginnen, mich stört der Weihnachtsbaum hier am Hauptplatz auch überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil: Das bringt eine sehr nette Atmosphäre in die Stadt. Außerdem tragen die Märkte dazu bei, dass man schön langsam in die richtige Stimmung kommt, als Vorbereitung auf Weihnachten, das ja eh nicht mehr so weit entfernt in der Zukunft liegt. Mir gefällt auch das gesellige Beisammensein mit Freunden auf Adventmärkten und natürlich gehört da auch der Glühwein dazu. Insofern bin ich ganz zufrieden.
Contra
Elfriede Leidl (k. A.), Pensionistin: Adventmärkte im November sind auf jeden Fall viel zu früh dran. Ich habe mich wirklich gewundert, dass der Baum am Hauptplatz schon steht. Die Weihnachtsstimmung fehlt ja wohl absolut. Die Märkte passen einfach besser, wenn es schon ein bisschen raureif ist, vielleicht sogar etwas Schnee liegt, eben frühestens im Dezember. Ich gehe selbst ja wirklich gerne auf Adventmärkte, nur nächste Woche habe ich noch keine Lust darauf. Es ist schon ein bisschen lächerlich, wenn Mitte November "Stille Nacht" gespielt wird und sich manche Leute noch dazu betrinken.











