Stefans Traum: Einmal Baggerfahrer sein
Stefan wollte in einem Bagger sitzen und zusehen, wie "etwas Großes abgerissen wird". Die Arbeiten an der Hochbrücke kamen wie gerufen. Stefan wurde von der Kleinen Zeitung der größte Wunsch erfüllt.
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Er hat schon einmal einen Traktor steuern dürfen und einen Hubstapler, ein Bagger fehlte Stefan Junk aus Thal bei Graz noch. Und so kletterte Stefan mit glänzenden Augen auf den Bagger von Franz Pauschenwein, einem Baggerfahrer der Firma Schneiberg, die gerade in Bruck dabei ist, die Hochbrücke dem Erdboden gleichzumachen.
Stefan war nach Bruck gekommen, weil er einmal sehen wollte, wie "etwas Großes abgerissen wird". So formulierte er seinen Wunsch an die Kleine Zeitung. Der Zehnjährige ist technisch und naturwissenschaftlich sehr interessiert, bei den Arbeiten an der Hochbrücke kam er voll auf seine Kosten. Gerade als ein relativ großer Teil der Brücke abgestemmt wurde, stand Stefan ganz in der Nähe - natürlich mit dem erforderlichen Sicherheitsabstand - und konnte zusehen.
Dann darf sich Stefan sogar in den Führerstand des Baggers setzen. "Das ist wie bei einem Joystick", erklärt Pauschenwein, wie das große Gefährt gesteuert wird. Mit den beiden "Joysticks" links und rechts des Sitzes werden die Drehbewegungen des Baggers ausgeführt und der Baggerarm gesteuert. Das Fahrwerk wird mit zwei Hebeln und Pedalen betätigt. Und wenn das riesige Stemmwerkzeug den Brückenbeton zerbröseln soll? Dann drückt man einfach auf die Knöpfe an den "Joysticks".
Ein wenig darf das auch Stefan das ausprobieren, und völlig selbstsicher bewegt er den Baggerarm. Nach vor, dann zieht er ihn zurück und sogar eine Stemmbewegung in den Schutthaufen gelingt ihm auf Anhieb.















