Nur 15 Prozent sparen beim Weihnachts-Shopping
Drei Viertel der Befragten wollen gleich viel wie im Vorjahr ausgeben - Klassischer Handel stirbt nicht, aber Online-Umsätze gewinnen an Bedeutung.

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Das Weihnachts-Shopping läuft auf Hochtouren, die Geschäfte sind voll, der Handel jubelt. Einer Umfrage der GfK zufolge schauen 15 Prozent der Österreicher bei den Geschenken für ihre Liebsten aber dennoch aufs Börserl und planen weniger als im Vorjahr auszugeben. Knapp die Hälfte davon gibt an, aufgrund der finanziellen Lage ihres Haushalts den Gürtel enger schnallen zu müssen. Nur sieben Prozent wollen heuer mehr als im Vorjahr ausgeben.
220 bis 560 Euro
Die Österreicher lassen sich aber auch in der Wirtschaftskrise das Schenken einiges kosten. Durchschnittlich gibt man heuer in Österreich laut GfK-Umfrage 390 Euro für Geschenke aus. Die Jüngeren sind etwas sparsamer mit rund 220 Euro, die Generation 60 plus greift mit rund 560 Euro dagegen tief in die Taschen.
Neun von zehn der 500 Befragten geben an, die Geschenke im klassischen Handel zu erwerben, jeder zweite wird aber zumindest einen Teil seiner Geschenke auch online besorgen. Nur jeder fünfte Befragte plant, im Versandhandel einzukaufen. Knapp ein Fünftel der Österreicher bastelt die Geschenke selber.
Einfallslose Geschenke
Bei den Geschenken selbst sind die Österreicher einfallslos. Die Renner in diesem Jahr sind Gutscheine, die bei knapp 45 Prozent der Beschenkten unter dem Weihnachtsbaum liegen. Und die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Anteil noch steigt, ist laut GfK-Expertin Vera Grasl hoch. Denn 30 Prozent der Österreicher haben sich bis dato noch gar keine Gedanken gemacht, was sie schenken werden.
"Je näher Weihnachten rückt, desto größer ist der Druck, etwas Passendes zu finden. Und dann ist der Gutschein für viele die optimale Alternative", so Grasl.











