Kärntner Brücke nach Moskau
Slawistik-Studenten haben eine österreichisch-russische Gesellschaft in Kärnten gegründet.

Foto © Eder Daniela Luckinger (rechts) mit Russland-Fans
Daniela Luckinger liebt Russland. Die Slawistik-Studentin aus Villach ist überzeugt, dass auch andere ihre Liebe für das riesige Land und seine Leute entdecken könnten, würden sie nur mehr über dessen Kultur wissen. Deshalb hat sie unlängst die erste österreichisch-russische Gesellschaft in Kärnten ins Leben gerufen.
"Vorrangiges Ziel ist es, den Kärntnern ein Land näher zu bringen, das weit vielschichtiger ist, als es in den Medien oft dargestellt wird", erklärt Luckinger. Um das zu erreichen, gab es bereits Lesungen, Ausstellungen und Konzerte. Für die Zukunft plant Luckinger monatliche Filmabende mit russischen Werken - natürlich im Originalton mit Untertitel. "Noch suchen wir dafür einen Raum. Die Angebote der Uni sind leider nicht gemütlich genug", sagt sie.
Russland erfahren. Wie Luckinger haben viele Mitglieder der Gesellschaft bei einem Besuch aus erster Hand Russland erfahren. "Die Menschen sind immens gastfreundlich aber nicht oberflächlich. Es dauert seine Zeit, bis man ihr Vertrauen gewonnen hat", sagt zum Beispiel Anja Modl aus Spittal. Diese Erfahrung sollen auch andere machen können. So will die Gesellschaft Studenten unterstützen, die ein Semester in Russland verbringen wollen.
Wahl in Russland. Zu den kommenden Wahlen in Russland sagt Luckinger: "Die bieten sich natürlich auch für Podiumsdiskussionen an, was die Gesellschaftspolitik des Landes betrifft."








