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    Zuletzt aktualisiert: 16.10.2007 um 07:55 Uhr

    Der erste Professor im Studenten-Netz

    Günther Stotz behob mittels StudiVZ seine Computer-Probleme - und blieb drin.

    Günther Stotz, stellvertretender Vorstand am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universität Klagenfurt, ging es so, wie vieler seiner Studenten: Der Mann kämpfte mit seinem Apple-Computer. "Ich hatte immer wieder Fragen. Meine Studierenden haben mich dann darauf aufmerksam gemacht, dass es für Apple-Benutzer an der Klagenfurter Uni bereits eine eigene Gruppe im Internet gibt." So ging Stotz ins Studenten-Netz StudiVZ.

    Potenzial erkannt. Er erkannte bald das Potenzial der Internet-Plattform und machte es sich für eigene Zwecke zu Nutze: "Wir haben am Institut überlegt, wie wir unserer Initiative für Qualitätssicherung eine größere Plattform bieten könnten. StudiVZ war dafür ideal - wir haben einfach eine Gruppe gegründet und die Leute dazu eingeladen."

    Neue Dimension. Die wuchs binnen kurzer Zeit auf 66 Mitglieder an - ein beachtlicher Erfolg für einen Versuchsballon - mit dem sich allerdings auch neue Fragen stellten: "Mir wurde eine neue Dimension des Begriffs Freund klar", sagt Stotz, der sich als Professor von digitalen Freundschaftsanträgen überhäuft sah. "Es geht auch im StudiVZ eher darum, ein Netzwerk zu bilden, als wirkliche Freundschaften aufzubauen." Auch, dass plötzlich im StudiVZ des Professors Urlaubsfotos für jedermann abrufbar waren, warf Fragen auf: "Man muss sich bewusst sein, welche Verbreitung man damit auslöst, wenn man beispielsweise seine privaten Fotos ins Internet stellt", wurde auch Stotz klar.

    Grenzen verschwimmen. Ob Plattformen wie StudiVZ: Die Grenzen zwischen Lehrenden und Studierenden verschwimmen lassen? "Bisher hatte noch niemand ein Problem damit. Lustig ist es nur, wenn Prüflinge plötzlich merken, dass ich ja auf ihrer Freundesliste stehe. Aber darin sehe ich kein Problem", sagt Stotz zum Kleine Zeitung-Campus.

    Überrascht. Und auch die Studierenden sind überrascht: "Hätte ja nie gedacht, Sie hier zu finden", heißt es da beispielsweise auf der digitalen Pinnwand des Professors.

    STEFAN JÄGER

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