Kampf am Bildungsmarkt
Neuerungen bei den akademischen Titeln schaffen Anschluss an den europäischen Bildungsraum und vereinfachen internationales Studieren.

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Schlagworte wie "Wissensgesellschaft", "Lebenslanges Lernen" oder "Mobilität" sind ständige Lebensbegleiter. "Wissen" wird als Schlüsselressource für eine entwickelte Wirtschaft angesehen. Schulen, Universitäten und Bildungseinrichtungen müssen mit ihren Aus- und Weiterbildungsangeboten diesem Credo entsprechen.
Herausforderung.
Im Rahmen nationaler und transnationaler Innovationssysteme stehen Hochschulen vor der Herausforderung, Grundlagenforschung und Bildung mit Innovation zu verknüpfen. Will heißen: Bildungsangebote und Forschungsergebnisse müssen gesellschaftlich und wirtschaftlich sinnvoll und anwendbar sein. So ist etwa der Umstieg vom bisher zweistufigen Graduierungsprogramm (Magister bzw. Diplom und Doktorat) auf ein dreistufiges Modell, das den "Bachelor" als ersten akademischen Grad vorsieht, ein Ergebnis des neu entstandenen europäischen Bildungsraumes. Dazu sichert die Vergabe von Punkten für bestimmte Lehrinhalte die problemlose Anrechnung von erworbenem Wissen an ausländischen Bildungseinrichtungen.
Internationaler Bildungsmarkt. Österreichische Universitäten und Hochschulen stehen vor der Aufgabe, sich für den internationalen Bildungsmarkt zu rüsten. Evaluierungsinstrumente für Forschung und Lehre liefern Material zur Entwicklung von Qualitätssicherungssystemen. Deshalb sind die vorderen Plätze in Rankinglisten so heiß umkämpft: Wer wo, was unter welchen Bedingungen studieren kann, ist plötzlich wichtig geworden. "Die Umsetzung aus den Ergebnissen der Hochschulforschung tragen zur Modernisierung des österreichischen Hochschulsystems bei", bestätigt Hans Pechar vom Institut für Wissenschaftskommunikation und Hochschulforschung (http://www.iff.ac.at/hofo): "Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit von Bildungseinrichtungen im internationalen Umfeld."
Klar, dass Studierende und Bildungshungrige dabei zu den Gewinnern und Gewinnerinnen zählen: Attraktive Studienbedingungen haben viele Faktoren.








