Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
18. Mai 2013 16:03 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Glanzloser Sieg für VP-nahe Studenten bei ÖH-Wahl Linz will auch eine Medizin-Uni Voriger Artikel Aktuelle Artikel: campus Nächster Artikel Glanzloser Sieg für VP-nahe Studenten bei ÖH-Wahl Linz will auch eine Medizin-Uni
Zuletzt aktualisiert: 15.03.2007 um 17:01 Uhr

Noch schlechtere Zeiten für Schummler

Mithilfe des Programms "Docoloc" kämpft die Uni Klagenfurt gegen das Abkupfern geistigen Eigentums. Zwei Schummler haben sich selbst gemeldet.

Foto © APA

Im letzten Jahr ließ die Alpen-Adria-Universität mit drei Plagiatsfällen in den deutschsprachigen Medien unangenehm aufhorchen. Zwei Dissertationen am Institut für Psychologie und eine Diplomarbeit am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft wurden mit nicht korrekt zitierten Textpassagen aus dem Internet ausfindig gemacht.

Arbeiten auf CD-Rom. Um dem Klau von fremdem geistigen Eigentum in Zukunft und auch der Vergangenheit entgegenzuwirken, müssen seit dem 1. Januar dieses Jahres alle Arbeiten zusätzlich auf CD-Rom abgegeben werden. Außerdem kaufte die Uni ein Internetprogramm: "Docoloc".

Der Plagiatsfinder wurde von Martin Gutbrod, einem deutschen Informatiker, an der Uni Braunschweig entwickelt. Die Informatiker der Alpen-Adria-Uni befanden dieses Produkt im Vergleich zu anderen Plagiatsfindern wie etwa "Plagiarismfinder" als gut. Denn "Docoloc" kann Umlaute, Grafiken oder Tabellen entziffern.

Wie funktioniert's? Aber wie funktioniert "Docoloc"? Das weiß Ingrid Salem, eine enge Mitarbeiterin von Vizerektorin Jutta Menschik-Bendele am Institut für Psychologie: "Das Programm ist aufgebaut wie eine Suchmaschine und ausschließlich über Internet verfügbar, unter www.docoloc.com." Dort gibt Salem dann ihr Kennwort und Passwort ein. Es erscheint ein Button "Herunterladen", nun nimmt sie eine zu durchsuchende Arbeit in elektronischer Form und lädt diese hoch, dann wird gesucht.

Online überprüfen. "Das Gute an diesem Programm ist, dass man viele Arbeiten online überprüfen kann. Man schaltet den PC aus, geht nachhause und am nächsten Morgen hat man die Ergebnisse schwarz auf weiß." "Docoloc" errechnet aus den gefundenen Stellen einen gewissen Prozentsatz: "Zehn bis zwölf Prozentsind gerade noch zulässig. Der Druidenfuß des Programms ist nur, dass auch korrekt angeführte Zitate als Plagiat angefärbelt werden. Doch da ich ohnehin alles überprüfe, ist das kein Problem."


CD-Rom

Alle Arbeiten müssen jetzt auch in elektronischer Form abgegeben werden. Die Frist läuft noch bis zum 31. März. Von den bis jetzt fünf eingereichten Arbeiten enthielten zwei plagiierte Textpassagen.

Pilotprojekt

Seit diesem Semester werden alle schriftlichen Arbeiten der Psychologie und Betriebswirtschaftslehre von Sabine Strauß mit dem Plagiatsfinder "Docoloc" überprüft. Die restlichen Institute steigen nach positiver Testphase im Wintersemester ein.

Suchen und Finden

willhaben.at

Auf der Suche nach einer Wohnung für eine WG oder einem Job? Auf willhaben.at findet man alles.

 

www.kleinezeitung.at/fh



Newsletter bestellen

Neues auf unseren Seiten, Nachrichten und Events per E-Mail!

 

Immer informiert

RSS-Feeds

Immer aktuell: Die wichtigsten News direkt abonnieren.

Mobil informiert

Immer dabei: Die Kleine Zeitung gibt es auch auf dem Handy.

 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang