Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 31. Oktober 2014 19:39 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Wirtschaftsuni-Zugang: Mehr Bewerber als Plätze Fachhochschule oder Uni, heißt die Frage Voriger Artikel Aktuelle Artikel: campus Nächster Artikel Wirtschaftsuni-Zugang: Mehr Bewerber als Plätze Fachhochschule oder Uni, heißt die Frage
    Zuletzt aktualisiert: 04.06.2009 um 20:40 UhrKommentare

    Studieren in Klagenfurt: Große versus kleine Uni

    Nach Abschluss der Schule beginnt die Qual der Wahl, auf welcher Universität man sein Studium antreten will. Im Vordergrund dabei die angebotenen Studiengänge und die Nähe zur Heimat. Aber auch die Größe und das Ansehen der Universität sind für manche ein Auswahlkriterium.

    Dass auch eine kleinere Uni internationalen Rang erlangen kann, beweist die Klagenfurter Alpe-Adria-Universität

    Foto © Helmuth Weichselbraun / Kleine Zeitung DIGITALDass auch eine kleinere Uni internationalen Rang erlangen kann, beweist die Klagenfurter Alpe-Adria-Universität

    Wien, Graz, Innsbruck – das sind die großen Universitäten Österreichs. Ein riesiges Angebot an Studienrichtungen, ein großer Bekanntheitsgrad weit über die Grenzen des Landes hinaus und Berühmtheiten, die schon dort studiert haben, alles Merkmale einer großen Universität.

    Anonym. Große Universitäten befinden sich in großen Städten. Studierende haben dadurch nicht nur ein riesiges kulturelles Angebot, sondern auch sehr große und mehrere Bibliotheken. Und natürlich ein ausgeprägtes Studentenleben! Doch es gibt auch Nachteile StudentIn einer großen Universität zu sein. Man ist meistens nur eine Nummer von vielen und es herrscht mehr Anonymität als Persönlichkeit. Wenn man etwas mit einem Professor bereden möchte, ist das gar nicht so einfach. Häufig muss man einen Termin ausmachen und hoffen, dass bald einer frei ist. Es gestaltet sich eher schwierig, gleich nach der Vorlesung hinzugehen, denn man ist meistens nicht der/die Einzige. Auch überfüllte Hörsäle sind ein Problem. Das Audimax der Universität Wien beispielsweise, der größte Hörsaal, bietet Platz für 800 Studierende. Und wenn man nicht früh genug da ist, kann man platzmäßig schon mal Probleme bekommen. Denn gerne lassen sich Studierende von KommilitonInnen ihre Plätze gleich mitreservieren. Und in den hinteren Reihen muss man schon von Glück sprechen, wenn man den/die ProfessorIn noch sieht geschweige denn versteht.

    Klein aber fein. Die Uni in Klagenfurt zählt zu den kleinen Universitäten und man hört immer wieder, dass sich Studierende beklagen, sie läge so abgelegen und es gäbe keine wirkliches Studentenleben. Auch sind das Studienangebot und die Bibliothek verhältnismäßig klein. Das ist tatsächlich alles so. Aber wenn man mal ehrlich ist, hat so eine kleine Uni eben auch ihre Vorteile. Die Bürokratie ist durchaus einfacher und angenehmer. "Papierkram" erledigt sich meist ziemlich fix. Und es gibt einen richtigen Campus und man muss nicht für verschiedene Vorlesungen quer durch die Stadt reisen, um in ein Universitätsgebäude weiter weg vom Hauptgebäude zu gelangen. Außerdem ist der Kontakt sowohl zu Professoren als auch zu Studierenden deutlich einfacher aufzubauen. Man lernt sich schneller kennen und läuft sich häufiger über den Weg.

    Wohlfühl-Faktor. Für die einen ist die große Uni besser, die anderen bevorzugen es klein und fein. Wichtig sollte sein, dass man sich wenn möglich für eine Universität entscheidet, an der man sich auch wohl fühlt und weniger nach Kriterien wie z.B. Uni-Rankings geht oder Aussagen anderer Beliebtheitsskalen. Elite-Universität klingt zwar schön und gut, hat aber für die Studierenden eher weniger positive Auswirkungen. Elite gilt meistens der Forschung. Man stellt also fest: solche Wertungen sind eben auch nur relativ!

    BEITRAG VON BIANCA STUPP, REDAKTEURIN BEI AUFMUKEN.AT

    Mehr campus

    Mehr aus dem Web

      Suchen und Finden

      willhaben.at

      Auf der Suche nach einer Wohnung für eine WG oder einem Job? Auf willhaben.at findet man alles.

       

      www.kleinezeitung.at/fh



      Newsletter bestellen

      Neues auf unseren Seiten, Nachrichten und Events per E-Mail!

       

      Immer informiert

      RSS-Feeds

      Immer aktuell: Die wichtigsten News direkt abonnieren.

      Mobil informiert

      Immer dabei: Die Kleine Zeitung gibt es auch auf dem Handy.

       


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!