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    Zuletzt aktualisiert: 09.05.2009 um 15:37 UhrKommentare

    ÖH-Wahl: E-Voting-Software war einsehbar

    Wissenschaftsministerium sieht darin eine Maßnahme zu "größtmöglicher Transparenz und Sicherheit". Kritik kommt seitens der Studierendenvertreter.

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    Zehn Tage vor Start des E-Votings für die Wahlen zur Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) 2009 konnten am Freitag, die rund 200 Mitglieder der Wahlkommissionen und Wahlbeobachter den Quell-Code der Software für die elektronischen Wahlen einsehen. Das Wissenschaftsministerium sprach am Donnerstag in einer Aussendung von einem "nächsten Schritt zu größtmöglicher Transparenz und Sicherheit".

    Kritik. Die Grünen und Alternativen Studenten (GRAS) sehen darin indes keinen Schritt zu mehr Transparenz. Der Code des Programmes ist 183.000 Zeilen lang, wie aus der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der Grünen Verfassungssprecherin Andrea Musiol hervorgeht. Bei der Einsichtnahme durch die Wahlkommissionsmitglieder und Wahlbeobachter zwischen 9.00 und 18.00 Uhr "müssten pro Sekunde rund 5,5 Zeilen gelesen werden", so GRAS-Spitzenkandidatin Sigrid Maurer gegenüber der APA.

    Schweigevertrag eine "Farce". Die Fachschaftslisten sprechen von einer "Farce", da die Teilnehmer der Einsichtnahme einen Schweigevertrag (Non-Disclosure-Agreement, NDA) unterzeichnen müssen. Das sei allerdings weder in der Wahlordnung für die ÖH, noch im Hochschülerschaftsgesetz vorgesehen, betonte Michael Schöndorfer von der ÖH Uni Graz. "Die Vorgehensweise des Bundesministers ist daher abermals als rechtswidrig einzustufen".

    Einmalig. Das Wissenschaftsministerium sieht die Aktion als "international einmaligen" Möglichkeit, in den Räumen des Bundesrechenzentrums nicht nur den kompletten Quellcode einzusehen, sondern auch unter anderem Informationen über die verwendete Kryptographie und die Ausfallsicherheit zu erhalten.

    Schweigepflicht. Die Einsicht wird durch ein eigenes Computerprogramm unterstützt, um ein eingehendes Prüfen des Codes zu ermöglichen. Auch die befassten Programmierer, Kryptographen und Techniker stehen laut Ressort vor Ort für Erklärungen zur Verfügung. Die rund 200 Teilnehmer müssen sich zu Verschwiegenheit gegenüber Dritten verpflichten.


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