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Juristisch schlecht beraten, hat die Ex-Sekretärin des ehemaligen BZÖ-Verkehrs-ministers Hubert Gorbach, Gabrielle Kröll-Maier, den U-Auschuss zu düpieren versucht. Zunächst trat sie mit der kühnen Behauptung auf, eigentlich nichts zu wissen, weshalb sie den Parlamentariern wohl gar nicht werde "helfen können".
Und es kam noch dreister. Was immer die Abgeordneten fragten - die gute Frau war schweigsam wie ein Fisch. Gesprochen hat sie schon, nämlich immer denselben Satz, aber nichts gesagt.
Selbst auf die harmlose Frage, ob sie jenen berühmten Brief Gorbachs verfasst habe, in dem sich der Vielsprachige über "the world in vorarlberg is too small" beklagte, wiederholte Kräll-Maier nur: dies stünde im Zusammenhang mit einem laufenden Strafverfahren, weshalb sie sich der Antwort entschlagen wolle.
Das regte auf und an, bis Ausschussanwalt Klaus Hoffman klarstellte, dass sich Beschuldigte zu Fragen äußern müssten, wenn sie diese schon vor der Justiz protokollarisch beantwortet haben. Sein Wort in Gottes Gehörgang - und als Anleitung, wie künftig Leerläufe im Ausschuss vermeidbar sind.
WOLFGANG SIMONITSCH



















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