Alles für Obama
Nun also Newt Gingrich, der alte Haudegen. Er hat die dritte Vorwahl der Republikaner auf ihrem Weg zur Nominierung eines Obama-Herausforderers für die Präsidentschaftswahl in den USA im November gewonnen. Damit haben die ersten drei Wahlrunden drei Sieger in drei Bundesstaaten gesehen, ein Novum - aber auch schon reichlich Skandale, was für eine solche Wahlschlacht jedoch eher gewöhnlich ist.
Bisher galt Romney als klarer Favorit. Doch er scheint aus dem Tritt gekommen zu sein. Dafür gerät Romney wieder in Fahrt. Und straft all jene Lügen, die ihn bereits abgeschrieben haben. Nur eines könnte ihm zum Verhängnis werden: seine Wahlkampfkasse. Im Gegensatz zu der von Romney scheint jene von Gingrich schon jetzt mager zu sein. Sein Kontrahent strotz dagegen vor Kraft - dass heißt in dem Fall vor Geld. Aber für Gingrich spricht die Erfahrung und macht den Zweikampf zum echten - wenn auch zähen - Showdown.
Und Obama? Der kann sich jetzt noch entspannter zurücklehnen. Denn die Stärke von Gingrich ist die Schwäche Romneys. Und das hilft dem Präsidenten in jedem Fall. INGO HASEWEND




















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