Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
25. Mai 2013 05:54 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Kriegsherr Warum menschliche Klone gemacht werden Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Tribüne Nächster Artikel Kriegsherr Warum menschliche Klone gemacht werden
Zuletzt aktualisiert: 11.08.2011 um 20:30 UhrKommentare

Die Welt-Beschleunigungs-Maschine

Heute vor 30 Jahren erblickte der erste IBM-PC das Licht der Welt.

Bei IBM brannte 1980 der Hut: Seit Jahren gab es kleine Heim- und Bürocomputer von Apple oder Atari, denen IBM nichts entgegensetzen konnte. Alle Versuche, leistbare Computer herzustellen, scheiterten. Das Ergebnis war stets zu teuer. Also holte man die besten Köpfe und sperrte sie in ein Labor in Florida. Ihre Aufgabe war es, einen Computer zu bauen, der nur aus Teilen bestehen durfte, die es auch im Bastelmarkt um die Ecke gab. Am 12. August 1981 war der "IBM-PC 5150" fertig.

Der 5150 war zwar leistbar - das günstigste Modell kostete 1565 Dollar - aber technisch bescheiden. Das Kalkül bei IBM: In enormen Stückzahlen könnte man den Rückstand zur Konkurrenz aufholen. Also veröffentlichte man die Baupläne, und weil man auf Bauteile von der Stange zurückgriff, konnte jeder Bastler einen Personal Computer bauen, der mit dem Vorbild "kompatibel" war, also gleich funktionierte.

Auch bei der Software vertrauten die IBM-Ingenieure anderen. Ein gewisser Bill Gates lieferte sein MS-DOS, das er damals nicht einmal hatte. Für den Auftrag musste der Microsoft-Gründer erst trickreich eine Firma kaufen. Weil Microsoft nicht nur IBM belieferte sondern jeden, der MS-DOS haben wollte, entstand eine gewaltige Branche, die viele zu Milliardären machte. Seit 1981 wurden so Milliarden Personal Computer gebaut, die unentbehrlich wurden. Sie steuern Satelliten und Schiffe, verkaufen Tickets und drucken Geburtstagseinladungen. Die rasante Verbreitung des Internet hätte ohne den PC ebenso wenig stattgefunden wie die Globalisierung unsere Welt beschleunigen konnte.

IBM konnte indes mit dem Tempo nicht mithalten. Computer vom Fließband wurden billiger und ließen bei steigendem Wettbewerb die Margen dahinschmelzen. Fast vom Start weg baute die Konkurrenz mehr IBM-PCs als der Originalhersteller. Missmanagement und Fehlentscheidungen brachten den Konzern in den 1990er Jahren an den Rand des Ruins. Fast wäre der Konzern, der heute einen Großteil des Umsatzes mit Beratung macht, über sein erfolgreichstes Produkt gestolpert und hätte sein 100-Jahre-Jubiläum im heurigen Juni nicht erlebt. GEORG HOLZER


Wochenende der Höhepunkte

Steiermark > Graz

Gewitter
Graz
min: 5° | max: 14°
7-Tagesprognose

Aktuelle Leser-Fotos

KLEINE.tv

Fete Blanche 2013: Der Countdown läuft

Sie ist sexy, stylisch und weiß – aber sie ist keineswegs unschuldig. Di...Noch nicht bewertet



Fotoserien

Dancing Stars 2013: Das große Finale 

Dancing Stars 2013: Das große Finale

 

Platzwahl 2013

Steiermark Tourismus

Es ist wieder "Platzwahl"-Zeit: Heuer werden die schönsten Wasserperlen des Landes gekürt. Stimmen auch Sie mit!

E-Paper, Archiv & Prospekte

Bundesliga: Alle Spiele & Tore

Austria Wien  - Mattersburg 4:0 

Die Höhepunkte und Tore der tipp3-Bundesliga und der "Heute für Morgen" Erste Liga als Video auf www.kleinezeitung.at/bundesliga.

Vorteilsclub

Gewinnspiel: Kurzurlaub für Zwei am Feuerberg

Gewinnspiel: Kurzurlaub für Zwei am Feuerberg!

Die Redaktion

Ssogras - Fotolia.com

Weil Digital mehr ist als schnelle Nachrichten: Die gesammelten Geschichten, Kommentare und Videos der Online-Redaktion - einzigartige Inhalte im World Wide Web auf einen Blick.

Aboangebot

Aboangebot

3 Wochen gratis lesen und 999 Preise gewinnen!

Online-Anzeigen-Tool

Inserieren Sie jetzt in nur 6 Schritten Ihre Zeilenanzeige in der Kleinen Zeitung Weiter

Events & Tickets

40 Jahre Opus Tipp

40 Jahre Opus

07.06.13 Judenburg
Tickets bestellen

Apps für alle

Montage

Nach iPhone- und iPad-App steht jetzt die Android-App der Kleinen Zeitung bereit: Für fabelhaft komfortablen Lesespaß, jederzeit und überall.

Apps, Apps, Apps

 

Die Kleine Kinderzeitung

Die Kleine Kinderzeitung

Steirer helfen Steirern

Mit "Steirer helfen Steirern" unterstützen wir gemeinsam mit unseren Leserinnen und Lesern Landsleute in Not.
Das Spendenkonto:
Steiermärkische Bank und Sparkassen AG, Konto: 170001, BLZ: 20815

Lotto

1 10 17 20 26 41 ZZ: 19

Ziehung vom 22.05.2013, alle Angaben ohne Gewähr.

"Best of" unserer Leser

Foto: Leser-Reporterin Marion Erkinger

Die besten Schnappschüsse unserer Leser-Reporter!

 

Immer top-informiert

Nachrichten und Veranstaltungstipps für Ihr Bundesland, das Tageshoroskop oder News aus den Bereichen Auto, Multimedia, Leute & Style oder Immo & Wohnen ...

Guides

Facebook & Co

Foto: KLZ/rare (Fotolia.com)

Immer vernetzt: Die Kleine Zeitung gibt es auch auf Facebook und Twitter - werden Sie Fan!

 

Immer informiert

RSS-Feeds

Immer aktuell: Die wichtigsten News direkt abonnieren.

Mobil informiert

Immer dabei: Die Kleine Zeitung gibt es auch auf dem Handy.

 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang