Finanzielle Hilfe und Rechtslage
Junge Mütter haben oft finanzielle und organisatorische Probleme.
Da eine minderjährige Mutter noch nicht selbst Entscheidungen für ihr Kind treffen kann, wird dies von einem vom zuständigem Jugendamt ausgewähltem Vormund übernommen. Dieser ist entweder ein Mitarbeiter des Jugendamtes oder ein Großelternteil. In Zweifelsfällen jedoch, wenn zum Beispiel die Mutter mit den Entscheidungen des Vormunds nicht einverstanden ist, kann sie sich an das Vormundschaftsgericht wenden. Weiters haben minderjährige Mütter grundsätzlich einen gesetzlichen Anspruch auf Unterstützung und Hilfe. Beratungsstellen geben unter anderem Auskunft über die Leistungen, die man als minderjährige Mutter vom Staat erhalten kann. Dazu gehören zum Beispiel auch die finanziellen Hilfen wie Erziehungs-, Kinder- und Wohngeld oder Sozialhilfe.
Hilfe von Eltern
Die wichtigste Hilfe, die junge Mütter jedoch brauchen, ist die der eigenen Familie. Ist diese Hilfe nicht gegeben und die Mutter kann aus bestimmten Gründen nicht mit dem Kind im Elternhaus wohnen, so gibt es die Möglichkeit einer betreuten Unterbringung in einem so genannten Mutter-Kind-Haus. Finanziert werden kann so ein Platz in einem betreuten Wohnheim über das zuständige Jugendamt. Die jungen Mütter werden dort so weit unterstützt, dass sie weiter eine Schule besuchen bzw. eine Berufsausbildung machen können.
Ist der Vater nicht in der Lage Alimente zu bezahlen, weden die Großeltern zu Unterhaltszahlungen herangezogen. Somit sind Mutter und Kind finanziell abgesichert. LUCAS NEUMANN



























