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    Zuletzt aktualisiert: 24.03.2010 um 19:09 UhrKommentare

    Virtuell statt real?

    Chatpartner werden zu Freunden. Aber auch bei Jugendlichen geht nichts über "reale" Freundschaft.

    Das Internet als Heimat: 95 Prozent der Jugendlichen verbringen laut Umfrage zwei und mehr Stunden täglich im Internet

    Foto © BegsteigerDas Internet als Heimat: 95 Prozent der Jugendlichen verbringen laut Umfrage zwei und mehr Stunden täglich im Internet

    Immer mehr Jugendliche verbringen ihre Freizeit im Internet. So ergab eine Umfrage unter 99 jungen Frauen und Männern im Alter von 14 bis 20 Jahren, dass sich 73 Prozent der Befragten bis zu zwei Stunden täglich vor dem Computer aufhalten. 20 Prozent der Befragten gaben an, zwischen zwei und vier Stunden im Internet zu surfen, zwei Prozent sogar mehr als vier Stunden. Wobei MySpace mit 71 Prozent, Facebook mit 70 Prozent und SchülerVZ mit 59 Prozent (Mehrfachnennungen möglich) zu den meistbesuchten Seiten zählen. Die Jugendlichen gaben ebenso an, vor allem Nachrichten zu verfassen, zu chatten und Kommentare zu schreiben.

    UMFRAGE

    Insgesamt 99 Schülerinnen und Schüler beantworteten unsere Fragen zum Thema "Homepage = Heimat?"

    Ort der Befragung war das BG/BRG/MG Dreihackengasse.

    Durchgeführt wurde die Befragung Anfang März von insgesamt drei Schülerinnen.

    Aufmerksam auf die Internetseiten wurden 93 Prozent durch Freunde, deutlich weniger durch Zeitschriften, Banner, das Fernsehen oder Familienmitglieder. Doch von Freunden bekommen die Jugendlichen nicht nur Surf-Tipps, mit ihnen "treffen" sie sich auch online. Rund 20 Prozent der Befragten zählen ihre Internetbekanntschaften zum Freundeskreis.

    Der Umfrage zufolge leiden die persönlichen Kontakte der Jugendlichen nicht unter der Zeit, die sie im Web verbringen. So gaben die meisten Befragten an, sich regelmäßig mit fünf bis 15 Freunden zu treffen. Das Internet ist jedoch nicht aufzuhalten. SUSANNE GEBER, CORINNA WEIXLER


    KOMMENTAR

    ELISABETH RAUNIG

    Unersetzbar

    Das Internet ist kaum bis gar nicht aus unserem Alltag wegzudenken. Sei es, um zu Informationen zu kommen, zu chatten oder Kontakte aufzubauen. Wir brauchen das Internet. Doch es birgt auch einige Gefahren: Wenn der Datenschutz nicht beachtet wird, können private Daten missbraucht werden, die man etwa für die Anmeldung bei einem Chatportal angeben muss. Ein weiteres Problem ist der mögliche Verlust des Anschlusses an die Realität. Und in Folge "eckige Augen" nach den vielen Stunden vor dem Computer.

    Unsere Umfrage hat ergeben, dass Jugendliche täglich durchschnittlich zwei Stunden und mehr im Internet verbringen und dort über die verschiedensten Chatportale mit anderen Menschen Nachrichten austauschen. Aber sollte man wirklich nur noch über das Internet mit Menschen in Kontakt treten können? Gott sei Dank haben Jugendliche neben ihren Internetbekanntschaften oft viele wirkliche Freunde. Und das ist auch gut so.

    Das Internet ist wichtig, doch reale Freundschaften sind besser - und einfach durch nichts ersetzbar.

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